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News Detail

Vom Jazz für das Management lernen

Studierende organisieren Musikveranstaltung für SRH Mitarbeiter im Berliner Jazzclub Schlot.

Im Jazzclub Kunstfabrik Schlot erleben SRH-Mitarbeiter von den Standorten Berlin und Dresden eine Jazzband, die Inspiration für neue Arten des Zusammenspiels liefert. Das erste Gesprächskonzert des Instituts für Weiterbildung in der Kreativwirtschaft (IWK) wurde organisiert mit Studierenden des B.A. Creative Industries Management und B.A. Musikproduktion.

Was hat Jazz mit Management zu tun? Und was kann man von Jazz eigentlich in Bezug auf den Umgang miteinander lernen?

Jedes Unternehmen kann von der Kunst lernen und gerade eine Jazzband zeigt, wie improvisiert wird, Störungen gemeistert werden, und Neues entstehen kann. An der SRH Hochschule in Berlin kommen die Welten Musik durch Professorinnen und Professoren aus dem Bereich Jazz und verschiedenen Musik-, Film und Kunstrichtungen mit dem Bereich Management in Lehre, Forschung und Praxis zusammen. Das Institut für Weiterbildung agiert als Intermediär, der Künstler an Unternehmen vermittelt, um mit Mitarbeitern an Themen wie Wandelprozessen, Führung oder Kommunikation zu arbeiten. Ein Jazz-Workshop ist ein Beispiel, wie Manager und Mitarbeiter Inspiration aus der Welt der Kunst gewinnen können und ihre Zusammenarbeit anders sehen. Dazu gehört auch ein Bodypercussion-Workshop, den Prof. Bene Aperdannier an den Bandauftritt anschloss.

Die Band mit Claus-Dieter Bandorf am Klavier, Andreas Henze am Bass, Rainer Winch am Schlagzeug spielte verschiedene Variationen von Bye-Bye Blackbird, und diskutierte sie mit der Moderatorin Prof. Dr. Brigitte Biehl (Direktorin des IWK - Institut für Weiterbildung in der Kreativwirtschaft): Einmal übernimmt keiner die Führung – der Tune klingt uninspiriert. Im nächsten Anlauf will jeder führen – Disharmonie, bis sich zwei an eine Idee anschließen. Schließlich stören einzelne Musiker – den anderen gelingt es, sich auf die Vorgaben einzuschwingen und die Musik kann weiterlaufen, wenn ein Orchester hätte abbrechen müssen. Wenn es im Jazz, aus den verschiedensten Gründen, disharmonisch wird, wird man noch stärker aufeinander achten und sich gegenseitig zuhören. Man möchte gemeinsam den Takt und die Harmonie wiederfinden, ohne dabei das Stück abbrechen zu lassen. Als die Musiker zuletzt ihre Philosophie und Ansprüche mündlich austauschen, können sie neben der nonverbalen Abstimmung noch ganz neue Interpretationen entstehen lassen. Jazz ist intensive Kommunikation –nicht nur zwischen den Musikern, sondern auch Publikum und Band treten in eine Wechselbeziehung. Improvisation ist demnach ein Ausdruck von Lebendigkeit, bei dem musikalische Grenzen bewusst überschritten werden, um neue Artikulationsmöglichkeiten aufzuspüren. Es braucht dafür lösungsorientierte Kreativität gepaart mit Vertrauen und Intuition.

Die Organisation übernahmen zwei Projektmanagement-Gruppen unter der Leitung von Prof. Dr. Svenja Tams (für Management, Organisationen und Führung) und Claus-Dieter Bandorf. In die Gestaltung des Abends floss die Forschung der beteiligten Professorinnen über kreative Ansätze im Management ein, sowie die praktische Expertise der Musikprofessoren. Die Studierenden halfen aktiv mit, Management-Theorie praktisch auf die Bühne zu bringen. So konnte eine klingende Basis für die zukünftige Zusammenarbeit über die Berliner SRH-Standorte geschaffen werden.

Text: Nora Enning

Unser Kontakt

Prof. Dr. Brigitte Biehl

Studiengangsleiterin

für den B.A. Creative Industries Management & International Management (Creative Industries) | Professorin für Medien- & Kommunikationswissenschaften | Direktorin des "Institut für Weiterbildung in der Kreativindustrie (IWK)"
Telefon +49 30-2332066-19 E-Mail schreiben