Cookies sind für die korrekte Funktionsweise einer Website wichtig. Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewisse Funktionen der Webseite zu gewährleisten. Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern. Klicken Sie auf „Ich bin damit einverstanden“, um Cookies zu akzeptieren. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Datenschutzseite.

News Detail

Viva ist schon seit 2006/2007 tot

Eine Ära endet. Nach 25 Jahres wird der Musiksender im Dezember 2018 abgeschaltet. Dabei hatte alles so verheißungsvoll begonnen. Ein Abschied in Raten, der aber lange Zeit absehbar, so unser Prof. Marcus S. Kleiner.

1993 waren es Mola Adebisi, Nilz Bokelberg und Heike Makatsch, die der deutschen Jugend verkündeten: "Wir sind mehr als nur ein Fernsehsender, denn wir sind euer Sprachrohr und euer Freund. Und ab heute bleiben wir für immer zusammen, okay?“

„Viva hat am Anfang extrem gut funktioniert, weil man gesagt hat: Wir rocken die Welt jetzt mal aus Deutschland heraus“, bemerkt Marcus S. Kleiner, Studiengangsleiter Erlebniskommunikation.

Man wollte nicht perfekt sein, weil es die Jugend auch nicht war. Mit dieser Einstellung lernte der Sender sogar dem Musikriesen MTV aus den USA das Fürchten.

VIVA war zudem der Startschuss für viele Karrieren wie etwa von Heike Makatsch, Oliver Pocher und Sarah Kuttner. Man setzte hierbei gezielt auf junge deutsche Moderatoren. Keine Modeltypen aber Menschen mit Charisma.

In den 2000er veränderte sich das Bild der Musiksender. Das Medium Fernsehen rückte immer weiter in den Hintergrund, Musik wurde mehr und mehr gestreamt.

Mit der Übernahme 2004 durch Vivacom beschleunigte sich der stetige Abstieg. Aus den Feinden VIVA und MTV wurden Verbündete.

2006 sank der Musikanteil erstmals unter 50 Prozent. Zum Schluss sendete man fasst unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Zum Ende von Viva bemerkte Smudo, dass er gar nicht wusste, dass den Sender noch gibt.

Eine Aussage, die die Situation treffend beschreibt.  

Unser Kontakt

Marcus Kleiner

Prof. Dr. Marcus S. Kleiner

Studiengangsleiter

für den M.A. Erlebniskommunikation
Prof. für Kommunikations- und Medienwissenschaft
Forschungskoordinator
Telefon +49 30 2332066-10 E-Mail schreiben