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Summer of love und was von ihm geblieben ist

Zum 50-jährigen Jubiläum der Flower Power- Bewegung widmet der Sender Vox diesem Gesellschaftsumbruch einen ganzen Themenabend. Über vier Stunden kommen Zeitzeugen, deren Kinder und auch unser Studiengangsleiter für Erlebniskommunikation, Herr Prof. Dr. Marcus S. Kleiner zu Wort.

„Langhaarige Faulenzer, ungewaschene Gammler, sie schlafen mit jedem und nehmen dauernd Drogen“ – so sieht für viele der Prototyp eines Hippies aus. Aber was steckte wirklich hinter dem summer of love?

Marcus Kleiner

1967- Die Welt war gefangen in den Zwängen des kalten Krieges und den konservativen Zwängen der Gesellschaft. Eine Gruppe aus Studenten, Künstler und Aussteiger wollte gegen dieses Lebensgefühl protestieren und fand sich daher am 14.Januar 1967 im Golden-Gate Park von San Francisco zu einem „Be-In“ zusammen.

Es dauerte nicht lange bis immer mehr Menschen die Stadt an der Westküste bevölkerten und ihre Idee von Unabhängigkeit, freier Liebe, Drogen und Rockmusik in die Welt trugen. Auch Deutschland erreichte sie und vor allem Westberlin, wo die Nachwehen des Weltkriegs nicht nur greif-, sondern auch sichtbar waren. „Es war plötzlich alles bunt, vorher war alles grau, jetzt war alles bunt", erzählt Hugo Egon Balder.

Doch so plötzlich dieser Aufbruch in eine neue Welt begann, so schnell endete er auch. Im Oktober desselben Jahres erklärten die Veranstalter mit dem „Death of a Hippie“ die Idee schon wieder für beendet. 

50 Jahre später möchte der Sender Vox beleuchten, was von der Hippie-Bewegung übrig geblieben ist und wie sie unsere Gesellschaft im Nachgang verändert hat. In der Dokumentation kommen neben Zeitzeugen wie Rainer Langhans, Gründer der Kommune 1, oder Hugo Egon Balder, ehemaliger Schlagzeuger in Westberlin, auch die Kinder der 1967er zu.

Anouschka Renzi, Tochter von Eva Renzi, etwa schildert, wie ihre Mutter immer mehr den Drogen verfiel und sie unter der mangelnden Fürsorge litt.

Marcus S. Kleiner erklärt dem Zuschauer, wie das Jahr 1967 die Welt in den Bereichen Musik, Politik und Kultur veränderte. Er beschreibt die Entstehung der Rockmusik und warum Deutschland kein echter Teil dieser Bewegung wurde. Neben unserem Professor ist auch die SRH Hochschule der populären Künste zu sehen. Viele Szene der Dokumentation wurden in der Potsdamer Straße 188 gedreht.

 

Daten zur Ausstrahlung:

Titel: 50 Jahre Flower Power – Hippies, Hasch und freie Liebe, Deutschland 2017
Datum: Samstag, 28.10.2017, 20.15 bis 00:35 Uhr VOX

Unser Kontakt

Marcus Kleiner

Prof. Dr. Marcus S. Kleiner

Studiengangsleiter

für den M.A. Erlebniskommunikation
Prof. für Kommunikations- und Medienwissenschaft
Forschungskoordinator
Telefon +49 30 2332066-10 E-Mail schreiben