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Exkursion

Studierende des Studiengangs Creative Industries Management besuchen die 16. Biennale Architettura in Venedig

Zusammen mit dem international tätiger Kulturmanager Frank Alva Buecheler blicken Studierende hinter die Kulissen einer Mega-Ausstellung

Deutscher Pavillon @Biennale Architettura 2018, Venedig

FREIRAUM kann überall sein und nirgendwo. FREIRAUM ist ein Leitgedanke des Managements in der Kreativwirtschaft und ebenso das Motto der 16. Biennale Architettura in Venedig. Mit Frank Alva Buecheler, Dozent und international tätiger Kulturmanager, konnten die Studierenden des Moduls „Art Market“ zwischen den traditionellen Pavillons in den Giardini und den gradiosen Ausstellungshallen des Arsenale beide Bereiche gleichermaßen erfahren: Wie wird Freiraum von Architekten, Designern und Künstlern ästhetisch, sozial oder politisch verhandelt? Und welche Anteile an der Vermittlung haben Kuratoren, Kulturmanager und ihre Teams hinter den Kulissen einer solchen Mega-Ausstellung?

Favoriten der Teilnehmer: Der Australische Pavillon zeigt mit dem Thema „Repair“, wie sich Arbeit, Architektur und Natur auf neue Art zusammenbringen lassen. Der deutsche Beitrag mit dem Thema „Unbuilding Walls“ lässt Besucher nachempfinden, wie die Mauer während der deutschen Teilung auf Menschen, Gesellschaft und Stadtraum einwirkte - und verwirkt zugleich diese kraftvolle Geste mit kleingedruckten Erklärungen auf endlosen Schautafeln. Viel diskutiert der Schweizer Pavillon, ausgezeichnet mit dem Goldenen Löwen der Architekturbiennale: leere wohnungsartige Räume, mal mit standardisierter Deckenhöhe von 240 cm, mal kleiner, mal viel größer - die Maßstäbe verschieben sich und damit die Wahrnehmung. Plötzlich steht der erwachsene Besucher in einer überdimensionalen Einbauküche - und ist erinnert an seine Kindheitsperspektive! Buecheler: “Ein wirklich gelungener Beitrag zum Thema FREIRAUM und zugleich kuratorisch gekonnt platziert. Die meisten Berlinale-Kuratoren scheinen - vielleicht zu egozentrisch? - schließlich zu ignorieren, welch ungeheurer Eindrucksfülle die Besucher ausgesetzt sind und überfrachten ihre Parts mit Information, Texten und Abstrakta - statt der Emotion, der sinnlichen Erkenntnis FREIRAUM zu geben.“

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Frank Alva Buecheler

Lehrbeauftragter

für Publikum und Ästhetik
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