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Leadership in Game of Thrones: Von TV-Serien für Management lernen

Der Kampf um die Macht in Westeros ist zwar blutiger als in jedem heutigen Unternehmen, aber genauso berechnend mit Intrigen, Fallen und Demütigungen. Professor Dr. Brigitte Biehl analysiert in ihrem neuen Buch Strategien von Führung (Leadership) am Beispiel der beliebten Fernsehserie und verbindet Serienkulturen mit Managementforschung.

Studentin Amelie Sieker veranschaulicht in ihrem eigenen Video die Relationalität in der Führung am Beispiel von NED STARK.

Wer kreativ an Managementausbildung herangeht, kann sich von der Welt der Kunst und Kultur inspirieren lassen. Ein Beispiel ist Game of Thrones, das nicht nur eine Fantasiegeschichte erzählt, sondern uns von Menschen und ihrem Handeln in unsicheren Zeiten berichtet. Das Thema wurde im B.A. Creative Industries Management im Seminar „Cultural Theory & Popular Culture“ ausführlich besprochen, im Anschluss an internationale Managementforschung, die Kunst und Kultur als Spiegel der Gesellschaft mit einbezieht. Die Studentin Amelie Sieker hat das in einem eigenen Video umgesetzt: sie erklärt an Beispielen, dass Führung Beziehungssache ist, an der Ned Stark als authentischer Anführer scheitert.

Die Serie ist ein Führungsdrama und ein Spiegel unserer Zeit: Daenerys mit ihren Machtattributen – keine Pistolen, sondern Drachen, die knallharte und selbstbewusste Cersei Lennister und Arya Stark, die von der kleinen Tochter zur tödlichen Killerin wurde, sind Figuren des feministischen Empowerment. Auch die Männer sind wie aus Hipster- und Lifestyle-Serien von heute: Der spätere König im Norden, Jon Snow, will nicht führen und sagt das auch, und zwar dauernd, der Kurzzeit-König Tommen Lennister will von Mama liebgehabt werden, und der Berater mehrerer Könige, Tyrion, gibt offen und ungefragt seine vielfältigen Fehler und Schwächen zu. Charismatische, authentische, maskuline und mütterliche Führungspersonen werden konstruiert und wieder demontiert. So zelebriert die Serie auch die Macht derjenigen, die folgen oder es auch nicht tun müssen, und ihre Leader stets beeinflussen.

Die Studierenden lernen nicht nur anschaulich Leadership-Theorie, sondern arbeiten mit Filmanalyse und Storytelling an kulturwissenschaftlichen Themen (Gender, Power, Race, Body) und analysieren Erfolgsprodukte der Kreativwirtschaft. Nicht zuletzt nehmen sie Impulse für die Entwicklung ihrer eigenen Berufspersönlichkeit mit.

Das Buch ist Teil der Serie „Serienkulturen: Analyse – Kritik – Bedeutung“, herausgegeben von Marcus S. Kleiner, Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der SRH Berlin University of Applied Sciences.

Hier erhältlich >>>

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Unser Kontakt

Prof. Dr. Brigitte Biehl

Studiengangsleiterin

für den B.A. Creative Industries Management & International Management (Creative Industries) | Professorin für Medien- & Kommunikationswissenschaften | Direktorin des "Institut für Weiterbildung in der Kreativindustrie (IWK)"
Telefon +49 30-2332066-19 E-Mail schreiben