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News Detail

Flirten und #METOO. Was darf Mann eigentlich noch?

Die #METOO Bewegung kam einem Erdbeben in der Gesellschaft gleich. Viele Menschen trauten sich erstmals über ihre Belästigungen und Schlimmeres zu sprechen.

Harvey Weinsteins Bekanntheit steigerte sich im letzten Jahr weit über die Grenzen der Filmwelt hinaus. Zahlreiche Frauen berichteten von sexueller Belästigung, Nötigung und Vergewaltigung des Regisseurs.

Kein Einzelfall in der Branche wie sich herausstellte. Es folgten immer mehr Menschen, die sich endlich trauten ihr Schicksal öffentlich zu machen. Die #METOO Bewegung war geboren.

Die Cosmopolitan beschäftigt sich in ihrer Mai Ausgabe 2018 mit dem Thema "Flirten und #METOO. Was darf Mann eigentlich noch?".

Unter anderem äußert sich Prof. Dr. Marcus S. Kleiner. Auf die Frage “‘Darf man nicht einmal mehr ,Der Herr der Ringe’ anschauen?’” begegnete er, dass es schlimm wäre, würde man einen Film nicht mehr zeigen, weil er von Weinstein produziert wurde. Dies käme einer Zensur gleich. 

Zudem merkte er an, man müsse klar zwischen Mensch und Künstler trennen. "Die Verfehlungen eines Menschen müssen natürlich verurteilt und juristisch verfolgt werden, aber das Werk, das er ermöglicht oder erschaffen hat, wäre der falsche Gegner für einen Angriff. Denn seine Kunst ist nicht Gegenstand der Verurteilung.’” so Kleiner. 

 

 

Unser Kontakt

Prof. Dr. Marcus S. Kleiner

Studiengangsleiter

für den M.A. Erlebniskommunikation
Prof. für Kommunikations- und Medienwissenschaft
Forschungskoordinator
Telefon +49 30 2332066-10 E-Mail schreiben