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Ausstellung Weltstadt - Erinnerung und Zukunft von Geflüchteten im Modell

Im Rahmen eines Kunstprojekts des Internationalen JugendKunst- und Kulturhauses Schlesische27 machen Audiodesign-Studierende die Erinnerungsorte Geflüchteter hörbar.

Eine Tankstelle vor Aleppo, ein Schulhaus bei Mogadischu, ein Festungsturm in Damaskus: Menschen, die fliehen mussten, greifen in der Fremde oft nach ihren Smartphones und zeigen Bilder aus der Heimat – aber auch Fotos von der Umgebung, in der sie neuerdings leben. Mit jedem Bild sind bestimmte Erinnerungen, Ängste und Hoffnungen verbunden. Mit dem Bau von Modellhäusern erhalten sie konkrete Gestalt. Erinnerungsorte entstehen, Visionen werden greifbar.

Über mehrere Monate haben in der ganzen Stadt Jugendliche aus Flüchtlingsunterkünften Modellhäuser gebaut: erinnerte Häuser aus ihrer Heimat, Gebäude, die vor oder während ihrer Flucht für sie von Bedeutung waren. 130 Häuser sind entstanden, die nun auf rund 500 Quadratmetern Ausstellungs- und Erinnerungsfläche zu einer eindrücklichen Modellbaulandschaft zusammengefügt werden.

Unter der Leitung von hdpk Prof. Alexis Baskind und Prof. Tilman Ehrhorn entwickelten die B.A. Audiodesign-Studierenden Andrei Cucu, Frederik Thomsen, Eric Obeth und Matteo Brossette gemeinsam mit den Geflüchteten ein Sounddesign, das die Besucher in die Geräuschkulisse der Stadt eintauchen lässt und mit den Geschichten ausgewählter Häuser und ihrer Erbauer vertraut macht.

Am 11. Mai um 18 Uhr wird die Ausstellung »Weltstadt – Erinnerung und Zukunft von Geflüchteten im Modell« eröffnet.

Die Ausstellung dauert bis einschließlich 5. Juni. Die Öffnungszeiten sind mittwochs bis sonntags von 12 bis 18 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung „Weltstadt – Erinnerung und Zukunft von Geflüchteten im Modell“ ist ein Projekt des Internationalen JugendKunst- und Kulturhauses Schlesische27 in Zusammenarbeit mit Raumlaborberlin und der SRH Hochschule der populären Künste (hdpk).

Partner sind Agora Rollberg, ARRI Rental EU, BBZ Beratungs- und Betreuungszentrum für junge Flüchtlinge & MigrantInnen, HEDD Heinz Electrodynamic Designs , Möller Mediengruppe, Plakat-Kultur, Scansonic Group, XENION - Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V. und Zapf Umzüge.

Medienpartner ist zitty Berlin.

Die Ausstellung wird realisiert aus Mitteln des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

Unser Kontakt

Marie-Ann Jacob

Marie-Ann Jacob

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