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Studentische Projekte

"sequences | Sequenzen" - Ein Summer-School-Projekt mit der Berner Fachhochschule

Im Rahmen des Themenschwerpunkts "Digital and Recorded Music" der diesjährigen Berlin Music Week haben die hdpk Hochschule der populären Künste und die Berner Fachhochschule in einer gemeinsamen Summer School eine audiovisuelle Installation entwickelt, die sie vom 4. bis 7. September 2013 in der Berliner Urban Spree Galerie ausstellten.

Zu sehen war ein Raumgefüge aus Holz, in dem durch Interaktion mit den Besuchern unterschiedlich sequenzierte Projektionen und Tonfolgen zu erleben waren. Besonders eindrucksvoll war dies am Abend anzusehen, da hier die Projektionen besonders gut zur Geltung kamen.

Ausgangspunkt für das Projekt "sequences | Sequenzen" war das 1964 entstandene Stück "in C" des Minimal-Komponisten Terry Riley. Das Werk besteht aus 53 kurzen Motiven, die in (nahezu) beliebiger Länge wiederholt, kombiniert und von beliebig vielen Spielern mit beliebigem Instrumentarium zur Aufführung gebracht werden können. Zu dieser Vorlage haben die Studierenden in einem Sommer-Workshop das Konzept für die Holz-Installation entwickelt, in der die Musik auch räumlich und visuell erlebbar wird.

Eine wesentliche Herausforderung für die beteiligten Studierenden aus den Fachbereichen Audiodesign, Mediendesign, Architektur und Holzbau bestand darin, interdisziplinär eine gemeinsame Bild-, Form- und Klangsprache für die Umsetzung des Projekts zu entwickeln. Unterstützt wurde diese Arbeit durch elop* (environment-focused learning & operative platform), einer Lehr- und Lernplattform der Berner Fachhochschule, die transdisziplinäre und transkulturelle Problemlösungsansätze erkundet und fördert.

Das Ergebnis der Arbeit hat die Besucher begeistert. In einem Workshop im Rahmen der WORD! Conference der Berlin Music Week haben die Macher des Projekts einen Einblick in das Projekt gegeben und detailliert erklärt, wie sie bei der Gestaltung der Installation vorgegangen sind.

Die Realisierung des Projekts fand mit freundlicher Unterstützung des Berliner Künstlerkollektivs phase 7 statt.