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Forschung Veranstaltungen Singposium „Gesangsausbildung in den populären Stilen“

Singposium „Gesangsausbildung in den populären Stilen“ – 02. und 03. Februar 2018

Vom 02.-03. Februar 2018 findet auf dem Campus der SRH Hochschule der populären Künste (hdpk) in Berlin ein Symposium zur Gesangsausbildung im Bereich der populären Stile statt.

Die Gesangsausbildung in den populären Stilen erfährt auf universitärer und schulisch-institutioneller Ebene eine große Nachfrage. Viele Schüler und Studenten wollen singen und suchen nach einer zeitgemäßen Ausbildung. Die Stimmbildner und Gesangslehrer an den Institutionen stehen vor neuen Herausforderungen.

Gerade im Lichte einer Vielzahl unterschiedlicher Lehrsysteme, einer unüberschaubaren Menge von Online-Lehrangeboten und Literatur stellt sich die Frage, wie eine zeitgemäße und zielführende Gesangs-Lehrmethode im Bereich der populären Stile aussehen kann.

Auf dem Symposium sollen zwei didaktische Kerngebiete im Mittelpunkt des Austausches stehen: die (hoch-) schulbezogene Gesangsausbildung in der Popularmusik sowie die berufsbezogene Aus- und Weiterbildung angehender Akteure der Musikwirtschaft.

Das Symposium bietet Gesangsdozenten, Stimmbildnern, Logopäden und forschenden Akteuren aus den Bereichen der allgemeinbildenden Schulen, der Musikschulen und der Hochschulen/Universitäten eine Plattform, um über Konzepte, Probleme und Lösungsansätze der Gesangsausbildung in den populären Stilen zu diskutieren.

Den Teilnehmern soll die Möglichkeit geboten werden, sich mit Akteuren aus unterschiedlichen Fachdisziplinen zu vernetzen und auszutauschen sowie Impulse aus der Berufspraxis zu erhalten. Der BDG (Bund Deutscher Gesangspädagogen) vergibt Fortbildungspunkten für das Symposium und auch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg erkennt es als Fortbildung im Sinne des § 3 Abs. 2 Nr. 6 BbgMKSchulG an.

Call for Papers (für aktive Teilnehmer)

Um den Teilnehmern eine Möglichkeit zu bieten, ihre Lösungsvorschläge, Konzepte, Erfahrungsberichte vorzustellen und zu diskutieren, rufen wir interessierte Teilnehmern dazu auf, ihre Forschungs- und Arbeitsprojekte vorzustellen, sowie aus ihrer Arbeits- und Berufspraxis zu berichten.

Folgende Formate des Beitrags sind möglich:


Impulsreferate (ca. 15-20 min.) mit der Möglichkeit von Nachfragen/Diskussion

Moderiertes Panel

Poster (Formate: Abteilungsvorstellung, Forschung)

Natürlich ist auch eine Teilnahme am Symposium ohne Einreichung möglich (passive Teilnahme).

Wann, wo, wie?

Datum: 02.-03. Februar 2018

Ort
SRH Hochschule der populären Künste (hdpk) Lounge + Musikraum (6. OG)

Potsdamer Str. 188
10783 Berlin

Deadline Anmeldung Referenten - Call for Papers
Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung inklusive eines Titels und eines Abstracts (max. 150 Wörter) bis zum 17. November 2017 an folgende Adresse:

Prof. Marc Secara | marc@marcsecara.de

Deadline Anmeldung Passive Teilnehmer: Akkreditierung bis zum ersten Tagungstag möglich

 

 

Tagungsgebühr: 50 €

Bitte überweisen Sie die Gebühr auf folgendes Konto:

EB Bank eG
IBAN DE 44 5206 0410 0005 0100 39
BIC GENODEF1EK1
Betreff: "Singposium/Ihr Name KST 4968212“

Bitte überweisen Sie bis 1. Februar 2018. Eine Barzahlung bei Beginn des Symposiums ist ebenfalls möglich. Sie erhalten eine Rechnung (zusammen mit den Tagungsunterlagen) vor Ort.

Der offizielle Flyer

Referenten

Prof. Johann SundbergStephanie Borm-KrügerProf. Dr. Marcus S. Kleiner
Robert MattProf. Esther Kaiser Tim Thaler
Prof. Sascha WienhausenProf. Eleanor ForbesFlorian Unruh
Prof. Marc SecaraProf. Annette GoeresBastian Holze
Prof. Ken NorrisProf. Jeff CascaroNatascha Roth
Charles SimmonsProf. Ann MalcolmLindsay Lewis
Prof. Anette von Eichel  Stephanie A. KruseElisabeth Schubert
Ella Endlich

 

 

 

Prof. Dr. Johann Sundberg

Johann Sundberg, geboren 1936, ist einer der international angesehensten Stimmforscher. Fasziniert von den akustischen Aspekten des Musizierens gelang ihm eine beispiellose wissenschaftliche Karriere, die unter anderem zur Einrichtung eines Lehrstuhls für Musikakustik am Institut für Sprechen, Musik und Hören der Königlich-Technischen Hochschule Stockholm führte, den er bis zu seiner Emeritierung 2001 inne hatte.

In seinem wissenschaftlichen Oeuvre der Musikakustik nimmt die Stimmforschung einen besonderen Stellenwert ein. Er publizierte eine Vielzahl von Artikeln zu verschiedenen Aspekten des Singens, einschließlich der Funktion von Resonanz, der Stimmlippenschwingen und Atmung, des Chorsingens sowie der Wahrnehmung und Ausdruckskraft der Singstimme. Daneben ist er Autor von in mehreren Sprachen übersetzten Büchern zu den wissenschaftlichen Grundlagen der Stimme. Er verfügt über eigene umfangreiche Erfahrungen als praktizierender Musiker.

Nach einer sängerischen Ausbildung bei Dagmar Gustafson war er langjährig Mitglied des Stockholmer Bachchores. Prof. Sundberg war Präsident des Musik-Akustischen Komitees der Königlich Schwedischen Akademie für Musik und der Schwedischen Gesellschaft für Akustik sowie Fellow der Gesellschaft für Akustik von Amerika.

Er wurde weltweit mit hochrangigen Preisen auf dem Gebiet der Stimm- und Musikakustik geehrt. 1996 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität York, Großbritannien, verliehen. Zwei weitere Ehrendoktorate erhielt er 2014 von der National and Kapodistrian Universität Athen und 2016 von der Université de Liège, Belgien. Nach seiner Emeritierung unterstützt er weltweit Stimmforschungszentren, unter anderem als Visiting Professor an der Abteilung für Phoniatrie und Audiologie des Universitätsklinikums der TU Dresden.

Robert Matt

Robert Matt ist seit 30 Jahren in der Popularmusik tätig. Er veröffentlichte CD´s in über 25 Ländern, arbeitete mit so unterschiedlichen Größen wie den Pet Shop Boys, Maceo Parker, Prinz Pi und vielen mehr, schrieb Filmmusik für erfolgreiche Kino & TV Produktionen und leitet die Fachbereiche Gesang und Popularmusik an der Musikschule Friedrichshain / Kreuzberg.

Prof. Sascha Wienhausen

Prof. Sascha Wienhausen schloss seine Ausbildung an der Musikhochschule Detmold als Diplomgesangspädagoge und mit Reifeprüfung im Konzert- und Oratoriengesang ab. Der Kontaktstudiengang Popularmusik und die Bühnenreife im Fach Musical komplettierten seine Ausbildung. Nach mehrfacher erfolgreicher Teilnahme an Gesangswettbewerben (1. und 2. Preis im Landeswettbewerb des VDTK/NRW und mehrfacher Finalist im Bundeswettbewerb Gesang; 2. Preis beim WDR-Grandprix) folgte sein erstes Engagement in „Jesus Christ Superstar“ in Karlsruhe. Hauptrollen in „Linie 1“, „Kuss der Spinnenfrau“, „La cage aux folles“, (Städtische Bühnen Münster) und die Produktion „Pirates of Penzance“ (Dortmunder Opernhaus) folgten. Er war in der österreichischen Originalproduktion von „Elisabeth“ (Theater an der Wien, Regie: Harry Kupfer) als Kaiser Franz Josef zu sehen und sang zahlreiche Hauptrollen in Opernproduktionen an der Wiener Mariahilferoper, als Mitglied der Pocket Opera Nürnberg, den Dankener Schlossfestspielen, den Tagen neuer Musik in Dresden und der Dortmunder Schubertiade. Konzerverpflichtungen führten ihn in den gesamten deutschsprachigen Raum.

Als Musicalregisseur zeichnet er sich für zahlreiche Produktionen im deutschsprachigen Raum verantwortlich. Als Pädagoge ist Sascha Wienhausen national und international tätig. Neben umfassender Kenntnis des funktionalen Stimmtrainings ist er Certificated Master Teacher of Estill Voice Training sowie autorisierter Complete Vocal Technique Lehrender.

Seit 2009 hat eine Professur für den Bereich Pop- und Musicalgesang an der Hochschule Osnabrück inne. Von 2009 bis 2012 war er Gastprofessor an der Hochschule für Musik und Theater in Wien. Zusammen mit dem Bundesverband deutscher Gesangspädagogen entwickelte er den Lehrgang „Pädagogik des populären Gesanges (PPG)“ und mit der Bundesakademie in Trossingen der Lehrgang „Popgesang“ (BL Popgesang). Im Jahr 2011 wurde er in den Vorstand des Bundesverbandes deutscher Gesangspädagogen gewählt. Seit 2012 ist er Dekan des Institutes für Musik der Hochschule Osnabrück.

Prof. Marc Secara

Marc Secara , Jahrgang 1976, studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin Jazz und Pop-Gesang und erhält ein IASJ Stipendium am Berklee College of Music in Boston USA. Mit 20 Jahren singt er in der deutschen Nachwuchsschmiede für hochbegabte Musiker, dem Bundesjugendjazzorchester. 2001 erhält Marc weltweites Medienecho: Als erster westlicher Künstler seit 20 Jahren darf er im Iran auf Tournee gehen. Beim landesweit wichtigsten Musikfestival „Fadjr“ gewinnt er den ersten Preis als bester Künstler. Im Jahr 2004 wird er als einziger deutscher Künstler ausgewählt um im Auftrag der Bundesregierung in Europa auf Konzertreise zu gehen und um die damaligen 10 neuen EU Länder musikalisch willkommen zu heißen. Regelmäßig stand er für Bundespräsident Rau und Bundespräsident Köhler auf der Bühne. Sein Major Debut gibt er 2006 mit der Produktion „Strangers in the Night“ (Universal Records). 2008 singt und komponiert er den Titelsong (Warner Music) zu der großen deutschen Kinoproduktion „Mord ist mein Geschäft, Liebling.“ mit Norah Tschirner und Rick Cavanian.

Sein „Berlin Jazz Orchestra“ unter der Leitung der amerikanischen Posaunenlegende Jiggs Whigham ist inzwischen eines der bekanntesten Orchester Deutschlands. Mit ihm gab er über hundert Konzerte in den großen Konzerthäusern Deutschlands – u.a. Philharmonie Berlin, Gewandhaus Leipzig, Liederhalle Stuttgart, Philharmonie München, CCH1 Hamburg u.v.a. Er gehört zu den herausragenden Vertretern des neuen deutschen Jazz- und Popgesangs, ist Gastsolist u.a. bei Jazzprogrammen des Deutschen Sinfonie Orchesters Berlin, Deutsche Oper Orchester, HR Big Band. NDR Big Band oder Filmorchester Babelsberg. Er stand auf der Bühne mit Thomas Quasthoff, Paul Kuhn, New York Voices, Alfred Biolek, Ack van Rooyen, Marc Marshall, Peter Herbolzheimer, Joja Wendt, Manfred Krug, Pe Werner, Patti Austin u.v.a.

Im Jahr 2011 erschien mit „Now and forever“ sein letztes Album – eine aufwendige Produktion mit einer deutschen All-Star Big Band, Sinfonie Orchester und Chor.Im gleichen Jahr erschien die Live DVD eines Konzertes aus der Frankfurter Oper – „Strangers in the Night“ (Universal Records). 2013 wurde Marc Secara zum Professor für Gesang an die Hochschule der populären Künste (Berlin) berufen. Im Jahr 2014 war Marc wieder in ganz Deutschland auf Tournee: u.a. mit den zweifachen Grammy Gewinnern New York Voices. Aber auch in zahlreichen Radio- und TV Produktionen, u.a. mit dem Filmorchester Babelsberg, konnte man ihn erleben. So sang und moderierte er auf dem Berliner Classic Open Air vor über 7.000 Menschen oder war in Fernsehproduktionen wie den Elblandfestspielen zu erleben. Für die Olympischen Spiele 2016 sang er 2 Titel auf dem offiziellen Soundtrack der ARD zusammen mit der NDR Big Band. Gerade arbeitet er an einem neuen Album. Marc Secara ist ein Estill Certified Master Teacher.
Er leitet seit über 15 Jahren den Landesjugend Jazz und Pop Chor Young Voives Brandenburg und gehört zum regelmäßigen Dozententeam des Bundesjugendjazzorchesters und der European Jazz Academy.

Prof. Ken Norris

Ken Norris gelang der Durchbruch in der europäischen Musikszene mit seiner Kult-CD Modern Folklore - Musik für Perkussion & Gesang, die sein Debüt 1996 am Printemps de Bourges Festival hatte. Für das Musical "Der König der Löwen" wechselte er nach Hamburg, wo er zum gefragten Solisten im Bereich Jazz geworden ist. Ken Norris studierte Architektur in Yale University (USA), und Musik an der American School of Modern Music in Paris (FR). Seit 2010 ist Ken Norris Professor für Jazzgesang an der Hochschule für Musik & Theater Hamburg.

Charles Simmons

 

Musiker, Künstler und Entertainer mit vielen Talenten und einer außergewöhnlicher Stimme.

Bekannt u.a. aus der TV-Werbung (Langnese Cremissimo), seiner Chartband "The Free" und nicht zuletzt durch seine TV-Auftritte bei der 1. Staffel von "The Voice of Germany". Er absolvierte zahlreiche Auftritte mit Top-Acts aus den USA und Europa wie z.B. Mary J. Blige, Marius Müller Westernhagen, den Backstreet Boys, Xavier Naidoo, Sabrina Setlur, Moses Pelham uvm.

Seit 2008 ist Charles Dozent an der Mannheimer Popakademie und den Modern Music Center in Stuttgart und war 2010 bei der VOX Castingshow X-FACTOR und im 2011 bei RTL2 Castingshow MY NAME IS...als Vocal-Coach tätig.

Er ist auch zertifizierter Personal-Fitness-Trainer, ausgebildet durch der Safs & Beta Bildungsakademie in Deutschland und den National Academy of Sports Medicine (NASM) in den USA., und ist der Erfinder des VOXXBODY Vocal Fitness System.


Ella Endlich

Ella Endlich wurde am 18. Juni 1984 unter dem bürgerlichen Namen Jacqueline Zebisch in Weimar geboren. Doch schon 1989 zog die Familie aus Ellas Geburtsstadt nach West-Berlin. Schon in ganz jungen Jahren stand sie auf der ganz großen Bühne: Bereits im Alter von zehn Jahren sang sie in den Hansa Tonstudios und sogar als Backgroundsängerin in der „ZDF Hitparade“.

Während ihrer Schulzeit erhielt sie Gesangs- und Tanzunterricht und kreierte für verschiedene Videodrehs des Popsenders VIVA eigene Choreografien und Performances. Und auch mit der Musik ging es schnell bergauf: Schon im zarten Alter von 14 Jahren erhielt Ella dann ihren ersten Plattenvertrag bei Columbia. Unter dem Pseudonym Junia veröffentlichte sie 1999 unter anderem die englischsprachige Single „It’s funny“, die es bis auf Platz 17 der deutschen Charts schaffte.

Langfristig war der Erfolg allerdings nicht. Aber das war kein großes Problem für Ella Endlich, denn noch während ihrer letzten Charterfolge als Junia entschied sie sich eine Musicalausbildung zu machen. Dafür ging es dann an die bayerische Theaterakademie in München, wo sie 2005 mit Diplom im Fach Musical abschloss. Während dieser Jahre sammelte Ella reichlich Erfahrung auf Theaterbühnen und spielte zum Beispiel bei den Bregenzer Festspielen in den Musicals „La Bohème“ und „West Side Story“. Nach dem Diplom blieb Ella den Musicals erst einmal treu und spielte bis 2009 etwa in „Grease“ (Rolle: Sandy), „Les Misérables“ (Rolle: Cosette) und „Arielle, die Meerjungfrau (Rolle: Arielle) mit. D

Doch dann zog es die Künstlerin wieder in die reine Musik-Welt. Ende 2009 veröffentlichte sie mit „Küss mich, halt mich, lieb mich“ ihren ersten Song unter dem Namen Ella Endlich. Und damit landete die Sängerin einen echten Volltreffer: Die Single kletterte bis auf Platz 12 der deutschen Charts und wurde sogar mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet. I

hr erstes Album „Da“ folgte im Jahr 2010 und schaffte immerhin den Sprung auf Platz 53 der Album-Charts. Mit „Meilenweit“ (2011), „Die süße Wahrheit“ (2014) und „Träume aus Asphalt“ (2016) folgten drei weitere Alben. Aus ihrer letzten CD stammt auch der Titel „Adrenalin“, mit dem Ella Endlich zwar nur Platz 100 der Single-Charts erreichen konnte, der aber dennoch vielen bis heute gut in Erinnerung ist: Denn Ella nahm mit dem Lied am deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song-Contest teil, konnte sich jedoch nicht durchsetzen.

Seit dem Jahr 2018 kann man sie als neues Jury Mitglied bei „DSDS“ u.a. neben Dieter Bohlen sehen.

Prof. Anette von Eichel

Anette von Eichel studierte Jazzgesang am Königlichen Konservatorium in Den Haag (Niederlande) bei Rachel Gould, Jeanne Lee, Ineke Heijliger und dem Pianisten Frans Elsen mit einem Zweitstudium in klassischem Gesang bei Sasja Hunnego. Außerdem absolvierte sie ein Magisterstudium der Europäischen Expansionsgeschichte an der Rijksuniversiteit Leiden (NL).

Nach ihrem Bachelorabschluss Jazzgesang 1998 machte Anette ihren Masterabschluss am Königlichen Konservatorium Den Haag im Jahr 2000 mit Auszeichnung. Weiterbildungen in den Bereichen Funktionales Stimmtraining, Belting und EVTS folgten.

Ihre künstlerische Zusammenarbeit mit Jazzmusikern und Komponisten wie u.a. John Hollenbeck, Jesse van Ruller, Jasper Blom, Florian Ross, Rainer Böhm, Marko Lackner, Matthias Schriefl, Wolfert Brederode, Hein van de Geyn und Annette Focks zeigt Anette von Eichel als vielseitige Sängerin, Komponistin und Texterin. Seit 2010 hat die versierte Pädagogin eine Professur für Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln inne. Davor war sie von 2001-2009 als Dozentin am Königlichen Konservatorium in Den Haag tätig, sowie kurzzeitig an der Hochschule für Musik in Osnabrück.

Stephanie Borm-Krüger

Stephanie ist mit Leib und Seele Gesangslehrerin und Founding Director, als auch Master Teacher, des International Institute for Vocal Advancement (IVA). Nachdem sie 8 Jahre lang in San Francisco gelebt, Gesangstechnik studiert und als Gesangslehrerin gearbeitet hat, ist sie nun wieder zu ihren deutschen Wurzeln zurück gekehrt. Sie betreibt ein Gesangsstudio in München, arbeitet und unterrichtet jedoch deutschland- und weltweit.

Als der einzigste IVA Master Teacher ausserhalb Nordamerikas ist es Stephanie’s größtes Anliegen, Sänger aller Level und Stilrichtungen mit dieser äußerst effektiven Gesangstechnik vertraut zu machen und sie zu unterstützen, ihr stimmliches Potential voll auszuschöpfen.
Zu Stephanie’s Kunden gehören professionelle und international erfolgreiche Sänger, Sprecher, Schauspieler, Logopäden und Gesangslehrer, sowie Schüler, die am Anfang ihrer Karriere stehen.

Als Sängerin und Lehrerin hat Stephanie an zahlreichen Masterclasses, Workshops und Lehrertrainings teilgenommen, und studiert nach wie vor regelmäßig mit den angesehensten Gesangslehrern der Welt.
Stephanie absolvierte an der LMU München ihr Lehramtsstudium und unterrichtete an Schulen in München und San Francisco.
1997 begann sie mit ihrer Gesangsausbildung bei verschiedenen Lehrern in München. Seitdem sammelte sie vielfältige Bühnenerfahrungen als Sängerin mit verschiedenen Jazzbands, A capella Ensembles, sowie Pop- und Rockbands in Deutschland und den USA.

Von 2000 bis 2013 studiert Stephanie die Speech Level Singing™ Methode bei Seth Riggs (L.A.), Dave Stroud (S.F.), Jeffrey Skouson (Las Vegas), Greg Enriquez (Las Vegas) und Kathy Kennedy (S.F.). Seit 2001 arbeitet sie als Gesangslehrerin und Voice Coach und unterrichtet Einzelstunden, sowie Kurse und Workshops zum Thema “Vocal Technique” und “Vocal Technique & Performance” in ganz Deutschland und den USA.

Stephanie Borm ist eine erfahrene Sängerin und die höchst zertifizierte Speech Level Singing (SLS) Lehrerin Deutschlands. Stephanie war mehrmals Mitglied der Jury bei Ausscheidungen der West Coast Songwriters Association, California. Bei den ersten beiden Staffel von "The Voice of Germany" betreute Sie Team NENA und verhalf Kim Sanders, und auch Isabell Schmidt zu einem jeweils grandiosen 2. Platz.

Prof. Esther Kaiser

Die aus Freiburg i.Br. stammende Esther Kaiser studierte Gesang im Bereich Jazz- und Popularmusik an der Hanns-Eisler Musikhochschule in Berlin u.a. bei Prof. Judy Niemack und Prof. Jiggs Whigham. Sie arbeitete bereits während ihres Studiums mit Jazzgrössen wie Peter Herbolzheimer zusammen und tourte mit ihrem Vokalquartett „ BERLIN VOICES “ im In- und Ausland, sammelte in Brecht-Musiktheaterinszenierungen u.a. an der Neukölln Oper (Berlin) aber auch intensiv Erfahrungen auf diesem Gebiet.

Seit 2004 veröffentlichte sie fünf Soloalben auf denen sie sich als kreative Interpretin und auch Komponistin im Bereich des Modern Vocal Jazz präsentierte; ihre aktuelle CD „ Learning how to listen “ (2015) widmete sie ganz den Songs der Jazzlegende Abbey Lincoln. Mit Abbey Lincoln verbindet sie sowohl die Lust am Erz ä hlen und am Songwriting als auch das Zusammenbringen von Musik mit einer starken inhaltlichen Botschaft, was ihr auch in ihrem neuen Programm „ Songs of Courage “ Thema ist. Die in Berlin lebende Sängerin ist seit 2012 Professorin f ü r Jazz Rock Pop Gesang an der Musikhochschule Dresden und kümmert sich dort neben der künstlerischen Jazzausbildung v.a. auch um den Bereich Lehramt. 

Prof. Eleanor Forbes

Die gebürtige Schottin studierte zunächst Germanistik, anschließend Gesang am Royal College of Music London.  Meisterkurse mit Gérard Souzay, Peter Pears und Elisabeth Grümmer rundeten ihre Ausbildung ab.  Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland als Opern-, Konzert- und Liedersängerin mit einem breitgefächerten Repertoire gehören zu ihrer Bühnenerfahrung. Sie hat u.a. bei Deutsche Welle tv Erfahrungen als Sprecherin sammeln können. 

Seit mehr als 30 Jahren unterrichtet sie sowohl klassische Sänger als auch Schauspieler, Jazz-, Musical- und Popsänger. Sie ist akkreditierte Lehrerin (CMT) von Estill Voice Training und war mehrmals bei Jugend musiziert Jurymitglied. 1996-2006 war sie Lehrbeauftragte für Stimmbildung in der Jazzabteilung der HfM Hanns Eisler und 2006-2010 Gastprofessorin für Stimmbildung, Methodik und Lehrpraxis im Jazz-Institut Berlin, 2010 wurde sie zur Honorarprofessorin. Seit 2007 ist sie Lehrbeauftragte für Stimmbildung und Methodik/Lehrpraxis im Fach JRP-Gesang in der HfM Carl Maria von Weber Dresden, seit 2015 auch im Lehramtsbereich. 2011-16 war sie Dozentin in der Joop van den Ende Academy (Stage Entertainment), Hamburg. Unter ihren Schülern und Absolventen sind Preisträger des Bundeswettbewerbs Gesang (Musical/Chanson), sowie Mitglieder preisgekrönter A Cappella Ensembles, erfolgreiche Jazzsänger und Solisten in Musicalhäusern und Stadttheatern. Sie ist Beisitzerin im Vorstand des Bundesverbands deutscher Gesangspädagogen BDG e.V. 

Prof. Annette Goeres

Annette Goeres hat in 25jähriger Berufserfahrung eine Verbindung zwischen den Bereichen Körper- und Atemarbeit, Gesangspädagogik, künstlerische Sprecherziehung und der Therapie hoch ausgebildeter Stimmen geschaffen und entwickelte daraus eine eigene, umfassende Methodik.

Neben einer klassischen Gesangsausbildung absolvierte sie vor über 20 Jahren eine logopädische, stimmtherapeutische und sprecherzieherische Ausbildung. Berufsbegleitende Fortbildungen in unter-schiedlichen Bereichen leisteten fortan einen Beitrag zu der außergewöhnlichen Vielseitigkeit ihrer Methodik. Eingang fand zunächst die künstlerische Sprecherziehung, Atemarbeit nach Middendorf, sowie die Arbeit im funktionalen Stimmtraining, unter anderem bei G. Rohmet. Im Bereich Köperarbeit folgten Fortbildungen in Alexandertechnik, Feldenkrais und Ausdruckstanz. Die Arbeit als Voicecoach für Film- und Bühne wird zudem durch Workshops und Weiterbildungen im Bereich Schauspielmethodik (u.a. bei Susan Batson) und Improvisationstheater bei Keith Johnstone bereichert. Ergänzt wird ihre Methodik durch eine psychologische Ausbildung in Prozessarbeit nach Arnold Mindell und Fortbildungen bei Lane Arye.

Annette Goeres ist als Dozentin an der Folkwang Universität der Künste in Essen und der Universität der Künste Berlin und als Gastprofessorin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und dem Jazz Institut Berlin, sowie an Theatern, Schauspielschulen und für
diverse Filmproduktionen tätig. Sie bietet zusätzlich Seminare für kreative Präsentation an. Neben einem Angebot in unterschiedlichen Workshops an Institutionen und privaten Seminaren im europäischen In- und Ausland, arbeitet sie außerdem in freier Tätigkeit in ihrem eigenen Studio.

Prof. Jeff Cascaro

Jeff Cascaro gewann im Alter von 18 Jahren den Bundeswettbewerb Jugend jazzt und ist seitdem als professioneller Musiker tätig. Er hat Meisterkurse bei Jay Clayton, Rachel Gould, Marjorie Barnes und Walter Norris durchlaufen. Er trat mit den meisten deutschen Rundfunk-Bigbands (u.a. NDR Bigband und RIAS Big Band) und Gruppen wie den Fantastischen Vier, den Guano Apes, H-Blockx, der New Rock Conference und Klaus Doldingers Passport auf. Weiterhin arbeitete er u.a. mit Till Brönner, Ute Lemper, Sasha, Joe Sample, Howard Johnson, Georgie Fame, Herb Geller, Bobby Shew, Horst Jankowski und Götz Alsmann zusammen.

Seit 2000 unterrichtet er als Professor Jazzgesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. An der Castingshow Deutschland sucht den Superstar wirkte er als Stimmcoach (u.a. für Thomas Godoj) mit. Nach Alben mit dem Trio von Martin Sasse (Let´s Fall In Love!) und der hr-Bigband (The American Songs of Kurt Weill mit Silvia Droste) erschien 2006 sein erstes Soloalbum Soul of a Singer (mit Christian von Kaphengst als Produzent und Bassist, Ulf Kleiner, Klavier, Bruno Müller, Gitarre, Peter Lübke und Roland Peil, Schlagzeug, und Michael Heupel, Flöte). 2008 folgte das Album Mother and Brother. Zuletzt erschien 2017 das Album Love & Blues In The City.

Prof. Ann Malcolm

Ann Malcolm ist in Iowa, USA geboren. Über ihre Großmutter Goldie, die als Pianistin und Organistin für Stummfilme gespielt hat, kam sie mit dem Jazz in Kontakt. Im Alter von vier Jahren begann Ann, Klavier zu spielen, mit zehn Jahren kam das Saxophon als zweites Instrument hinzu. Während ihrer High School Zeit in Belle Plaine, Ann Malcolms Geburtsstadt, spielte sie drei Jahre lang jeden Sonntag in der Congregational Church die Orgel. „Die schwungvollen Melodien, die meine Großmutter spielte und die spirituellen Lieder, mit denen ich allsonntäglich den Gottesdienst begleitete, bilden das musikalische Fundament meiner Beziehung zur Jazzmusik“.

An der Universität von Iowa studierte Ann Malcolm Musik. Zu dieser Zeit bekam sie auch ihre ersten Engagements als Jazzsängerin. Bei Joe Allard, ihrem hochangesehenen Saxophon- Professor des „New England Conservatory of Music“ in Boston, machte sie ihren Master. Das Studium in Boston beinhaltete Gesangs-Workshops bei Sheila Jordan sowie Unterrichtseinheiten bei Helen Merrill in New York. Am New England Conservatory besuchte Ann Malcolm den Unterricht des von Gunther Schuller gegründeten „Third Stream Departments“ unter der Leitung von Pianist Ran Blake.

Begleitet vom New Yorker Gitarristen Paul Meyers arbeitete Ann, parallel zum Studium, an ihrer Gesangskarriere. Ihr exzellentes Timing, ihre präzise Intonation und ein ausgeprägtes Gespür für Melodien machten sie zu einer gefragten Sängerin in der Szene.

Nachdem Ann bei Jean-Marie Londeix und Daniel Deffayet in Frankreich die Meisterklasse für Saxophon besucht hatte, zog sie in die Schweiz, um in der Konzertklasse von Iwan Roth an der Musik-Akademie der Stadt Basel ihre Ausbildung fortzusetzen. Am Saxophon spielte und tourte Ann Malcolm u.a. mit dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Opernorchester Zürich, dem Basler Symphonieorchester und dem Hessischen Rundfunk Orchester. Weiterhin war sie Teil des Saxophon-Trios „Europort“.

Im Begleitheft zu ihrer CD „Scenes of Christmas“ (TCB Records, Montreux) beschreibt Bassist Ray Drummond Ann Malcolms Stimme als „absolut einzigartig und sofort identifizierbar“. Ann Malcolms breites musikalisches Spektrum und ihre fundierte Ausbildung zur Instrumentalistin machen jede der sieben CDs, die sie mittlerweile aufgenommen und produziert hat, zu etwas Besonderem.

Für „Incident’ly“ (Sound Hills Records, Japan, aufgenommen von Rudy van Gelder in Englewood Cliffs, New Jersey, mit Kenny Barron, Piano; Ray Drummond, Bass; Keith Copeland, Schlagzeug; Andy Scherrer, Saxophon) schrieb Ann Texte zu Kompositionen von Thelonious Monk, Tom Harrell und Kenny Barron, mit denen sie Textverträge hält.

Die Aufnahme „The Crystal Paperweight“ (ABEAT Records, Italy) entstand aus einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit zwischen Ann und dem herausragenden Trompeter, Komponisten und Arrangeur Tom Harrell, der alle Songs eigens Thelonious Monk, Tom Harrell und Kenny Barron, mit denen sie Textverträge hält. Die Aufnahme „The Crystal Paperweight“ (ABEAT Records, Italy) entstand aus einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit zwischen Ann und dem herausragenden Trompeter, Komponisten und Arrangeur Tom Harrell, der alle Songs eigens für Ann arrangierte.

Als Sängerin, Texterin, Saxophonistin und Produzentin konnte Ann Malcolm in dieses Projekt all ihre musikalischen Talente einbringen. Ihre neueste Veröffentlichung „Essence“ (MONS Records, 2014), eine Duo-Aufnahme mit dem Pianisten Florian Favre, wurde vom Schweizer Radio Fernsehen SRF gesponsert.

Ann Malcolm, „die Quintessenz des klassischen weiblichen Jazzgesangs“ (Roche ‚n Jazz) schafft bei ihren Auftritten „eine intime, unter die Haut gehende Atmosphäre“.

Ann ist Dozentin an der Hochschule für Musik Basel, Jazz Campus und ist Professorin für Jazzgesang an der Musikhochschule Mannheim.

 

 

Stephanie A. Kruse

Stephanie A. Kruse (*1981) ist Dipl. Logopädin NL (Bachelor of Health) und Sängerin, arbeitet als Stimmtherapeutin und Voice Coach mit Sängern, Schauspielern und MzF-Trans* in ganz Deutschland.

Logopädie studiert sie an der Hogeschool Zuyd (NL) und startet nach ihrem Abschluss 2007 ihren beruflichen Weg in der Klinik für Phoniatrie, Pädaudiologie und Kommunikationsstörungen des Universitätsklinikums Aachen. In dieser Zeit spezialisiert sie sich auf das Behandeln von Stimmstörungen der Sprech- und Singstimme und die Arbeit mit trans* Klientinnen. Zudem ist sie als Übungsleiterin Bühnensprechen an der Studiobühne Köln der Universität Köln tätig und doziert an der Theaterschule Aachen Sprecherziehung.

2010 gründet sie gemeinsam mit Sujata Maja Huestegge den Stimmraum Aachen. Nach ihrem Umzug eröffnet sie 2013 den Stimmraum München, in welchem sie Einzelarbeit und Kurse anbietet sowie Workshops mit renommierten Kollegen organisiert. Ab Oktober 2015 übernimmt Sujata Maja Huestegge beide Stimmräume. Stephanie ist weiterhin selbstständig tätig.

Fasziniert von der Methode beginnt sie nebenberuflich die Ausbildung zum Certified Master Teacher of ESTILL VOICE TRAINING™, welche sie 2014 erfolgreich abschließt.

2013 veröffentlicht sie kostenfrei die deutsche Version von LAX VOX®, welche sie mit der Entwicklerin Marketta Sihvo erarbeitet hat, und vertritt diese seit dem in Deutschland.

Gemeinsam mit Thomas Lascheit entwickelt Stephanie die LaKru-Stimmtransition; eine Methode zum Training eines weiblichen Stimmklangs bei MzF-Trans*. Im Bereich der Stimmarbeit mit Trans* engagiert sie sich gemeinsam mit Thomas Lascheit in der Ausbildung und Supervision von Kollegen, um diesen Bereich der Stimmarbeit als Bestandteil des logopädischen Aufgabenfeldes zu etablieren.
2015 veräffentlicht Stephanie gemeinsam mit ihren Autoren-Kollegen das erste deutschsprachige Buch und die dazugehörige Materialsammlung bei ProLog.

Stephanie ist als Dozentin für ProLog, Loguan, Fundus und weitere Fortbildungsanbieter in Deutschland, der Schweiz und Österreich tätig.

Als Sängerin ist sie in der Aachener Musikerszene unterwegs und spielt Jazz und Soul Gigs. Sie singt zudem Studiojobs für TV-Produktionen wie „Let’s Dance“. Nach dem Umzug nach München gründet sie mit dem Pianisten Alexander Samimi das Duo „Gold“.

Prof. Dr. Marcus S. Kleiner

Marcus S. Kleiner studierte Philosophie, Soziologie und Literaturwissenschaften. Er promovierte im Fach Soziologie mit der Arbeit "Medien-Heterotopien. Diskursräume einer gesellschaftskritischen Medientheorie", in der er eine transdisziplinäre und intermediale Medientheorie der Mediengesellschaft entworfen hat. Hierzu hat er medien-, sozial- und kommunikationswissenschaftliche Ansätze zur Erforschung der medialen Konstruktion sozialer Wirklichkeit miteinander in einen Dialog gebracht. Seit 1999 lehrt(e) er an den Universitäten Duisburg, Düsseldorf, Dortmund (FH), Bonn, Magdeburg, München (Hochschule für Musik und Theater), Paderborn, Siegen, Stuttgart (Hochschule Macromedia), Klagenfurt, Wien und an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim.

Kleiner war von 2011 bis 2015 Sprecher der „AG Populärkultur und Medien“ in der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM). Er ist Mitherausgeber und Redakteur der Onlinezeitschrift „Rock and Pop in the Movies“ sowie Kolumnist für Popmusik in der Zeitschrift „Pop. Kultur und Kritik“.

Seit über zehn Jahren arbeitet Kleiner an einer systematischen Konturierung der Populär- und Popkulturforschung im Kontext der Kultur-, Medien- und Sozialwissenschaften.

Kleiner ist Herausgeber der neuen Reihe Serienkulturen zur Analyse von internationalen Fernsehserien seit den 1950er Jahren im VS Verlag für Sozialwissenschaften und Mitherausgeber der neuen Reihe Popkulturen (zus. m. Ramón Reichert) im transcript Verlag.

Freiberuflich arbeitet er als Medienberater, Projekt- und Eventmanager, Veranstalter, Moderator, Texter und Hörspielautor. Als Medienexperte ist Marcus S. Kleiner regelmäßig in Print, Radio und Fernsehen.

Von 2013 bis 2015 arbeitete Kleiner als Professor für Medienmanagement im Lehrgebiet Live-Kommunikation und Entertainment an der Hochschule Macromedia in Stuttgart.

Im Wintersemester 2014/15 und 2015/16 war Marcus S. Kleiner Gastprofessor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Seit September 2015 hat Marcus S. Kleiner die Radio-Rubrik "SWR1 Musik-Professor".[1]

Seit 2016 ist Kleiner Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Hochschule der populären Künste in Berlin und dort Studiengangsleiter M.A. Erlebniskommunikation.[2] Seit Januar 2016 hat er die Radio-Rubrik "SWR3 Ansichtssache".[3]

Seit 2016 Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Studiengangleiter des Master-Studiengangs Erlebniskommunikation und Forschungskoordinator an der SRH Hochschule der populären Künste in Berlin.

Tim Thaler

Bjoern Krass (Künstlername Tim Thaler) ist Gründer und Vorstandsvorsitzender bei BLN.FM sowie Gründer und Teilhaber von Thaler & Rehor - Stimmbildung und Sprecherausbildung.Seit 2012 arbeitet er als freier Autor beim Deutschlandradio und seit 2013 als Lehrbeauftragter für Journalismus, Marketing und Stimmbildung an der School of Audio Engineering in Berlin, Hamburg und Köln.

An der SRH Hochschule für populäre Künste (hdpk) ist er seit 2014 als Lehrbeauftragter für Journalismus und Stimmbildung beschäftigt. Seit 2015 nimmt er außerdem einen Lehrauftrag für CrossMedia und Stimmbildung an der Business and Information Technology School wahr. Zusätzlich ist er als Berater für Social Media-Kampagnen, Mediale Präsenz und SEO sowie als Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Berlin Music Commission tätig.

Für die Akademie der Deutschen Medien ist er seit 2015 als freiberuflicher Berater tätig und berät Firmen im Bereich Rechtsfragen rund um Werbung und Artbuying. Seit 2016 ist er ebenfalls für Funkhaus Europa als freier Autor tätig.

Florian Unruh

Der VocalCenter.Berlin Gründer Florian Unruh lebt und coacht SängerInnen in Berlin. Spezialisiert hat er sich auf die Gebiete Artist Development und Stimm-Management, wobei er sowohl im künstlerischen Entstehungsprozess involviert ist, als auch bei speziellen Karriere-Herausforderungen herangezogen wird. Hierfür hat er eigens zwei Trainingspakete entwickelt: das TourTraining und das StudioTraining, bei dem SängerInnen betreut werden und über einen Zeitraum individuell und gezielt auf den Tour-Alltag bzw. Studioproduktionen vorbereitet werden.

Gebürtig aus der Stadt, die es nicht gibt - Bielefeld -, kam Florian bereits in jungem Alter mit Musik in Kontakt. Nach dem üblichen Klavier- und Gesangsunterricht und frühen Songwriting-Ambitionen übernahm er mit 15 den Kinderchor der Kirche und engagierte sich in diversen Chor- und Musicalproduktionen. Bei seinem Musikstudium in den Niederlanden stieß er auf die Gesangstechnik Estill Voice Training, in der er sich daraufhin ausbilden ließ und sammelte Erfahrung in diversen Musikschulen und Privatunterricht im eigenen Studio. Als er nach Berlin zog, ergänzte er seine Qualifikationen durch eine Stimmtherapie-Ausbildung und arbeitet seit dem eigenständig als Vocalcoach in der Berliner Pop-Szene, auch in Zusammenarbeit mit Produzenten und Managements.

Florian gibt Workshops und Masterclasses an SängerInnen, Studenten und Vocalcoaches, unterrichtet Estill und arbeitet zunehmend mit Newcomern. Seine Vision ist es, die neuen Möglichkeiten und Trends der Musikwelt voll auszuschöpfen und das Bewusstsein für Gesangqualität und Stimmgesundheit im Pop wieder zu stärken.

Bastian Holze

In Deutschland an der Nordsee geboren und aufgewachsen, führte ihn sein Leben bisher an verschiedene Orte, die ihn auf unterschiedlichste Weise prägten. Das musikalische Interesse wurde bereits früh geweckt und er begann mit 4 Jahren Klavier zu spielen. Neben Schlagzeug, Gitarre und einigen anderen Instrumenten lernte Bastian Holze in seinem Austauschschuljahr in Reno, Nevada dann als vorerst letztes Instrument Posaune zu spielen. Hier machte er auch erste Erfahrungen im Bereich Musicaltheater in der Produktion „Guys & Dolls“.

Während seines Medienmanagement Bachelorstudiums absolvierte er Praktika in Bremen, München und letztendlich an der Stage Entertainment in Hamburg, wo er aktiv in versch. Musicalproduktionen eingebunden war. Nebenbei begann Bastian bei verschiedenen Chorprojekten als Chorleiter tätig zu werden.
Sein Masterstudium im Bereich Musikmanagement absolvierte er in Österreich, wobei er zeitgleich eine Arbeitsstelle bei der Deutschen Entertainment AG in Berlin annahm, der ein Traineeship in Bonn folgte.
Im Verlauf seines Studiums verbrachte Bastian ein Semester an der San Jose State University, Kalifornien sowie eines an der Frost School of Music, der Universität von Miami, Florida.
In der zweiten Hälfte seines Masterstudiums machte er zeitgleich eine Berufsausbildung zum Chorleiter in Wolfenbüttel, Niedersachsen.

2009 wurde Bastians Studie „Das Musiktheater und sein Studium“ veröffentlicht.

Nach Bastians Ausbildung folgte die erste Position als Assistent der musikalischen Leitung bei Palazzo-Berlin und erste Chorleiterengagements in der Hauptstadt. Zusätzlich begann er seine selbstständige Tätigkeit als Workshopleiter und Coach mit musikalischem Schwerpunkt. Anstatt einem Jobangebot nach Dubai zu folgen, zog er dann ca. ein halbes Jahr als Band- und Ensemblemanager auf Deutschlands größtes Kreuzfahrtschiff, die „MS Mein Schiff“. Nach seiner Rückkehr gründete er mit seinem guten Freund und Kollegen ein zu Hause für Popchöre in Berlin, B vocal – the house of vocal art, und wurde Sänger der a-cappella Band vokalverkehr.

2012 stellte sich Bastian dann der nächsten Herausforderung: Er verlegte seinen Wohnsitz nach San Francisco, Kalifornien. Dort etablierte er sich als Leiter der College a-cappella Gruppe UCSF VocalChords, als musikalischer Leiter der Kinderoperinstitution "Little Opera SF" und war als Sänger bei den Clef Divers und der Gruppe Rapid Transit aktiv. Zusätzlich bildete er sich bei den Coaches Brendon Burchard und Bill Baren weiter und arbeitete ebenso als Business Coach.

Natascha Roth

Vocalcoaching im Populargesang - Unterricht nicht nach „Schema F“
 
Natascha Roth verbindet virtuosen Jazz, brasilianische Gesangtradition und wie sie es nennt “WorldAcousticFolk” zu einer stilechten und gleichzeitig aufregend eigenen musikalischen Melange. Eine hochgradig individuelle Künstlerin mit bestechendem Timbre und unglaublich wandelbarer Stimme, die in ihrer dynamischen Performance tiefes Gefühl und herausragende Gesangstechnik mitreißend verbindet.
Ausbildung: Musicalstudium am Max Reinhard Seminar in Wien. Anschließend Masterstudium Jazzgesang an der Universität Graz, unter anderem bei Mark Murphy, Sheila Jordan, Andy Bey und Jay Clayton

Seither Engagements und Tourneen in Europa, Südafrika und den USA, eigene CD-Produktionen, Studioarbeit und Liveufnahmen. Solo-Engagements im Cape Town Philharmonic Jazz Orchestra, im Glenn Miller Orchestra Südafrika, in der Awesome Big Band und der UCT Big Band (Südafrika). Lead Vocal im Werbespot zum VW-Polo "Steamroller" in Kino und TV

Natascha genießt seit vielen Jahren eine abwechslungsreiche Karriere als international arbeitende Jazzsängerin, Singersongwriter und Universitätsdozentin für Gesang.

Nach musikalisch und kulturell prägenden Wahlheimaten in Südafrika, New York und verschiedenen europäischen Ländern, findet Natascha derzeit ihren Lebensmittelpunkt und Inspiration im multikulturellen Großstadtdschungel der Stadt Berlin.

Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist Nataschas zweite Leidenschaft die Förderung junger Gesangstalente. Insbesondere in Südafrika beim alljährlichen National Youth Jazz Festival und mehrjähriger Lehrtätigkeit an der Universität in Kapstadt, dem Lemmensinstituut in Leuven, dem Königlichen Konservatorium Antwerpen in Belgien und derzeit als Dozentin für Gesang an der SRH Hochschule der Populären Künste in Berlin.
 

Lindsay Lewis

Lindsay Lewis, gebürtige Engländerin, steht seit fast 20 Jahren als Sängerin verschiedener Rock-, Pop- und Jazzformationen auf der Bühne. Mit ihrer Band 2ofUs hat sie bereits drei Alben veröffentlicht. Aktuell arbeitet sie an einem neuen R&B-Projekt „JACIRIOT“. Ihre Spontanität lebt sie mit ihrem Impro-Vocal-Trio „VoiceSistas"aus.

Seit 16 Jahren ist Lindsay Lewis als Dozentin für Populargesang in ganz Deutschland an namenhaften Universitäten und Hochschulen tätig, derzeit an der Popakademie Mannheim.
Sie beschäftigt sich mit verschiedenen Gesangsmethoden, u. a. CVT, EVTS und Improvisation nach Rhiannon. Als »Authorised CVT Teacher« bietet sie bundesweit Chor-Workshops und Masterclasses für Solosänger an.
Im Workshop ist Lindsay eine Funken sprühende Inspiration. Sie vermittelt auf unterhaltsame Weise eine schier unglaubliche Anzahl hilfreicher Informationen zur menschlichen Stimme – die sie auch sämtlich mit atemberaubender Musikalität zu demonstrieren weiß.

Elisabeth Schubert

Elisabeth Schubert ist Gesangslehrerin, Chorleiterin und Arrangeurin. Sie hat Kurse und Weiterbildungen u.a. bei Prof. Jörg Weigle (Hochschule Hanns Eisler Berlin), Prof. Lindsay Lewis (CVT, Braunschweig), Bertrand Gröger (Jazzchor Freiburg), Jim Daus Hjernoe (The New DK), Peder Karlsson (The Real Group, S), Tine Fris (Vocal Line, Postyr, DK), Line Groth (Vocal Line, Postyr, DK) und Kristian Skårhøj (The New Voxnorth, Songs of the Moment, DK) absolviert. In Berlin hat sie Musikwissenschaften sowie Anglistik und
Amerikanistik studiert.

Von 2007 bis 2013 hat Elisabeth den Berliner Pop-Jazz-Chor SOUNDSHAKE aufgebaut und geleitet. Sie hat außerdem mit Gospelchören gearbeitet und leitet derzeit den Postchor Berlin e.V., der auf eine mehr als 65-jährige Geschichte zurückblickt. Mit ihm erarbeitet sie größtenteils klassisches Repertoire. In anderen Chören arbeitet sie stimmbildnerisch und gibt regelmäßig CVT-Workshops, zum Beispiel beim Berliner Vokalfestival BERVokal, beim Gospelchortreffen Berlin und an der Landesmusikakademie Berlin.

Seit 2015 ist sie autorisierte Lehrerin für Complete Vocal Technique (CVT).

Programm

Tag 1 (Freitag, 2. Februar 2018):

 

ab 10:00 UhrAnreise Akkreditierung
11:00 Uhr Prof. Dr. Ulrich Wünsch (Rektor)
Prof. Marc Secara
Begrüßung
11:15 Uhr Prof. Dr. Marcus S. KleinerKeynote:
Widerstand gegen die Perfektion.
Anti/Stimmen und Anti/Stars in der Popmusik
12:00 UhrProf. Dr. Johann SundbergEin Instrument - viele Klangstile
12:30 Uhr Lindsay LewisDas Phrasing - der
unverwechselbare Ausdruck
13:00 UhrMittagspause

 

14:00 UhrProf. Eleanor ForbesGenreübergreifende Stimmarbeit
14:30 Uhr Stephanie A. KruseLuft und Atmung in den populären Stilen
15:00 UhrProf. Annette GoeresAusbildung der Popularmusik-Stimme
unter dem Gesichtspunkt der Stimmerhaltung
15:30 UhrRobert Matt

„Ernstfall Popstar“ -
Ausbildung junger Musiker auf dem
Weg in das Popgeschäft

16:00 UhrElisabeth SchubertComplete Vocal Technique - Vorstellung
16:30 UhrKaffeepause
17:00 Uhr Maxime Shakir, Xavier Schmid, Josephine Vindum, Sophie Inacker, Marvin Juchems, Liza Wolowicz
Piano: Prof. Bene Aperdannier
Konzert
17:30 Uhr

PANEL

Moderation: 


Tim Thaler, Prof. Marc Secara

Teilnehmer
:
Prof. Jeff Cascaro,
Prof. Ann Malcolm
,
Prof. Anette von Eichel
,
Prof. Dr. Marcus S. Kleiner
Ella Endlich

Gesangsausbildung in den populären Stilen. Wie denn?

18:30 UhrEnde

 

Tag 2 (Samstag, 3. Februar 2018):

 

9:30 UhrStephanie Borm-Krüger

Die Anwendung der IVA Gesangsmethode in den
populären Stilen

10:00 UhrProf. Ken NorrisLearning sequences and the Creative Imagination
10:30 UhrBastian Holze Schule und Chor
als Keimzelle
11:00 UhrKaffeepause
11:30 UhrProf. Marc SecaraEstill Voice Training - Vorstellung
12:00 UhrProf. Sascha WienhausenCVT - Estill - Belcanto:
Building Bridges
12:30 UhrNatascha Roth
Vocalcoaching im Populargesang - Unterricht nicht
nach „Schema F“
13:00 UhrFlorian UnruhSignature Sound
13:30 UhrMittagspause
14:30 UhrWORKSHOP 1 (Lounge)
Charles Simmons 
The VOXXBODY Vocal Fitness System
WORKSHOP 2 (Musikraum)

Prof. Esther Kaiser
Leinen Los -
die Freude der Vokalen Improvisation
15:30 UhrWORKSHOP 3 (Lounge)

Prof. Annette Goeres

Stimmhygiene für hochausgebildete Stimmen

WORKSHOP 4 - (Musikraum)

Stephanie A. Kruse

LAX VOX® für Popularmusiker

16:15 Uhr Verabschiedung/Ende



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In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen Diese Veranstaltung wird vom BDG zertifiziert und als Fortbildung durch das MWFK anerkannt.

Organisator Singposium

Prof. Marc Secara

Professor

für Gesang und Ensemble
Telefon +49 30-2332066-10 E-Mail schreiben