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Forschung Veranstaltungen
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Forschung an der hdpk

Tagungen

Prof. Dr. Clemens Schwender richtet die regelmäßig an der SRH Hochschule der populären Künste (hdpk) stattfindenden wissenschaftliche Tagungen aus. Der Organisator ist Forschungsdekan an der hdpk und Professor für Medienpsychologie in den Bachelor-Studiengängen Medienmanagement, Motion Design, Interaction Design und Kommunikationsdesign.

Gemeinsam mit seinen Studierenden im 1. Semester des Kurses Projektorganisation bereitet er diese Tagungen vor und führt sie durch - oftmals in Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Forschungs- und Fachgruppen.

Unsere Tagungen:

16.-18.03.2016: Evolutionäre Ästhetik
Jahrestagung der MVE-Liste (Menschliches Verhalten in evolutionärer Perspektive)

19.06.-20.06.2015: Designing Age
Jahrestagung der Gesellschaft Altern Medien (GAM) im Berliner Museum für Kommunikation und an der hdpk

29.-31.01.2015: Qualitäten der Nachhaltigkeitskommunikation

28.-29.11.2013: Werbung im sozialen Wandel
Jahrestagung der adhoc-Gruppe "Werbekommunikation" der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikation (DGPuK)

30.11.2012: Visual Framing
Jahrestagung der Fachgruppe "Visuelle Kommunikation" der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikation (DGPuK)

 

Forschungscluster an der hdpk

Dies Forschungscluster an der hdpk können bei Bedarf den aktuellen Bedingungen angepasst werden. Sie reflektieren die Interessen und Kompetenzen des wissenschaftlichen Personals der SRH Hochschule der populären Künste (hdpk) und sollen helfen, die Forschungsvorhaben zu bündeln und kooperativ voranzubringen. 

In diesen Cluster sind nicht nur medien-, musik- und kunsthistorische Fragestellungen einzuordnen, sondern es werden auch alle Fragen nach der Produktion von Kunst und deren Bedingungen reflektiert. Wir sehen in der künstlerisch-technische Ausrichtung der hdpk eine besondere Kompetenz, da ein großer Teil der Lehre auf Gestaltung ausgerichtet ist.

Die Cluster konzentrieren sich auf drei Bereiche:

Im Zentrum dieses Clusters steht der Kommunikator mit seinen Absichten. Einen Schnittpunkt zwischen den Künsten Musik und Design einerseits und Management andererseits findet sich in Fragen rund um die Lenkung von Ensembles bis hin zu Publika. Die Management-Wissenschaft beschäftigt sich im Rahmen von Human Ressource Management mit der Führung von Personal. Deren Methoden und Ergebnisse können Anwendung in der Leitung von Gruppen und Orchester finden. Eine weitere Dimension der Führung findet sich im Umgang mit Publika. Hier wird kollektives Verhalten durch kommunikative Angebote gelenkt. Die Themen der Lenkung müssen auch auf die Bewegung von Massen übertragen werden, die als Gefahr einzustufen sind.

Im Zentrum dieses Clusters steht der Rezipient mit seinen sozialen und psychologischen Einbindungen. Dieser Komplex findet sich an der Schnittstelle zwischen ästhetischen Erfahrungen einerseits und entwicklungspsychologischen Erklärungsmodellen andererseits. Hier finden Debatten über die Ursprünge ästhetischer Erfahrungen auf gesellschaftlicher, auf Gruppenebene und auf der Ebene individueller Entwicklungen statt sowie Theoriebildung über die Einflüsse auf ästhetische Identitäten und deren Veränderungen im Lebenslauf. Die Entwicklung einer ästhetischen Identität, die ein Teil der kommunizierten Selbstsicht der Individuen darstellt, ergibt sich durch die Präferenzbildung von Musikgeschmack und der Gestaltung des persönlichen Umfeldes. Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Auseinandersetzung sind künstlerisch, marktkompetent sowie entwicklungspsychologisch ausgebildete Forscherinnen und Forscher.

Im Zentrum dieses Clusters steht das Medium mit seinen Gestaltungen und seinen Anziehungs- und Wirkkräften auf den Rezipienten wie auf den künstlerisch Schaffenden. Sie beeinflussen Handeln. Entscheidungen auf individueller Ebene – gleichgültig ob auf ökonomischer oder kreativer Ebene – sind geleitet von ästhetischen Einschätzungen. Präferenzen und Geschmack sind wesentliche Grundlagen bei alternativen Festlegungen. Ästhetisches Handeln betrifft nicht nur Kaufentscheidungen bei Musik oder Kunst, sondern auch bei funktionalen Gegenständen wie Autos, Wohnungseinrichtungen oder Kleidung. Die Psychologie der Entscheidungen unter unsicheren Bedingungen (etwa bei der Werbung) aufgrund ästhetischer Bewertungen und emotionaler Einflüsse setzt für die Forschung wichtige Impulse, die ein zentraler Bestandteil des theoretischen Konzeptes sein kann. Insbesondere die Wirkung der Musik auf Wohlbefinden wird hierbei untersucht.