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Forschung Publikationen
Publikationen

Publikationen an der hdpk

Gizeh Letters

Gizeh Letters – Veröffentlichte Schriftstücke
Unter dem Namen Gizeh veröffentlicht die SRH Hochschule der populären Künste (hdpk) Werke ihrer Studierenden, Lehrenden sowie Wort-Dokumente von Menschen, die sich den populären Künsten verbunden fühlen.

Anspruch des Labels
Populäre Künste wenden sich dediziert an ein Publikum. Sie dienen der Unterhaltung. Nicht das Werk steht im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit von Kunst im Mittelpunkt, nicht der Künstler - sondern die Funktion der Werke für Leser, Betrachter, Zuschauer.

Gizeh, die Charlottenburger Sammlungen für Text, wollen in originären Beiträgen verschiedenartige Perspektiven, Subjekte und Objekte des offenen Systems der populären Künste kenntlich machen.

Die Werke werden als gebundenes Buch und/oder als eBook zugänglich gemacht. Alle Werke sind auch über den Buchhandel zugänglich.

Wir laden alle Interessierten ein, diese Plattform für Veröffentlichungen zu nutzen. Das Herausgeber-Gremium besteht aus Prof. Dr. Ulrich Wünsch und Prof. Dr. Matthias Welker. Das Patronat der Reihe hat Prof. Dr. Joachim Sartorius übernommen. Zusendungen sind herzlich willkommen!

Publikationen

Das ästhetisches Gefühl ist eine weitgehend unbewusste Reaktion auf eine Wahrnehmung. Der Ausgangspunkt für eine darwinistische Ästhetik ist ein Erleben von Schönheit als Wahrnehmung optimierter Fitness. Mehrere evolutionär bedeutsame Bereiche sind betroffen: Einschätzungen der Umwelt, Partnerwahl, Berufserfolg, Artefakte und damit auch Kunst, Medienereignisse u.a..

Obgleich jede(r) geringfügig anders wahrnimmt und andere Präferenzen zeigt, scheint die Auseinandersetzung über Ästhetisches funktional zu sein, da man sich damit kommunikativ austauschen, abgleichen und abgrenzen kann. Ästhetik scheint ein konstitutiver Bestandteil des Sozialen zu sein.

Das Kriterium des Funktionalen ist der Probierstein der Evolutionstheorie. Nur wenn sich zeigen lässt, dass ein Phänomen einen Selektionsvorteil hatte oder noch hat, kann es als evolutionär begründbar gelten. Die Hürde ist hoch, doch muss sie in jeder Argumentation überwunden werden.

Ein zentrales Selektionsproblem ist die richtige Entscheidung bei der Partnerwahl, dem das Buch einige Kapitel widmet. Fitness, Treue, Reproduktionsfähigkeit, Investitionen in die Kinder und elterliche Fürsorge sind evolutionär letztlich allesentscheidende Faktoren; Indikatoren dafür werden als ästhetische Attraktivität wahrgenommen. Bietet auch die Ästhetik von Kunst, Spiel und Unterhaltung evolutionäre Vorteile?

Psychologen und Angehörige verwandter Disziplinen reflektieren die Fragestellungen in Einzelbeiträgen aus unterschiedlichen Perspektiven mit vielen überraschenden Einblicken in die Psychologie, Soziologie, Kunst und Unterhaltung.

Erster Herausgeber des Bandes ist Prof. Dr. Clemens Schwender, der zu den führenden Wissenschaftlern in der evolutionär begründeteten Medientheorie gehört. Zusammen mit Studierenden des Moduls "Projektorganisation" an der hdpk organisierte er im Frühjahr 2016 eine Tagung, in deren Anschluss dieses Buch entstand. 

Reihe: Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie - Band 26

Erschienen im Hogrefe Verlag

ISBN: 9783801728076

Abstract 

In den letzten Jahren hat sich das Themenfeld „Musik und Gesundheit“ als Bereich musikpsychologischer Forschung stark entwickelt. Interdisziplinäre Ansätze und Kontextualisierungen erfassen dazu alltägliche Situationen des Musikgebrauchs, Bereiche des Musikmachens sowie klinische Anwendungen und therapeutische Maßnahmen. Hierunter sind u.a. soziale und psychische Aspekte fassbar wie bspw. Auswirkungen von Musikgebrauch auf die Förderung und Erhaltung von Gesundheit, Strategien der Stressbewältigung, Risikoverhalten und Coping sowie persönlichkeitsbedingte Faktoren und subjektives Wohlbefinden. Entsprechend vielfältig sind die zu behandelnden Fragestellungen und Methoden, um gezielte oder akzidentelle Wirkungen von Musik auf kognitiver und emotionaler Ebene aufzudecken.

Das Jahrbuch Musikpsychologie bündelt im Band 26 Forschungsbeiträge und theoretische Ansätze, die sich mit musikpsychologischem Interesse jenem Themenfeld annehmen, ergänzt durch freie Forschungsberichte.

Aus dem Inhalt:

JÖRG FACHNER & THOMAS WOSCH, Neurowissenschaftliche Aspekte der Musiktherapie bei affektiven Störungen und bei Demenz

RICHARD VON GEORGI, ISABELL BÖTSCH & KATRIN FEDOROV, Singen und subjektives Wohlbefinden: ein Vergleich von Musik- und Sportschwerpunktschulen

EVA MATLSCHWEIGER & SABRINA SATTMANN, Music rehearsals and wellbeing: a comparison of choral singing, playing in a brass band, playing in a theatre groupand listening to music in a concert

ALEXANDRA LINNEMANN, JEAN THIERSCHMIDT & URS M. NATER, Der Einfluss des habituellen Chill-Erlebens auf die stressreduzierende Wirkung von Musik bei chronischen Schmerzpatientinnen

TILMAN WEYH & THOMAS SCHÄFER, Angenehmheit und Interessantheit als Dimensionen ästhetischer Urteile über Musik: Eine empirische Gegenüberstellung

ISABELL BÖTSCH & RENÉ ROTHMANN, Ein experimenteller Ansatz zur Messung der Offenohrigkeit nach von Georgi und Frieler (2014) – eine Replikationsstudie

NICOLAS RUTH, BENEDIKT SPANGARDT & HOLGER SCHRAMM, "Time for Talents“? Eine Untersuchung von Erfolgsfaktoren bei Musikcastingshows

ECKART ALTENMÜLLER & DANIEL S. SCHOLZ, Neurologische Musiktherapie in der Rehabilitation von Störungen der Hand- und Armmotorik nach Schlaganfällen: Hintergründe und Ergebnisse

Als ebook bestellen

Von Strategie und Konzeption zur professionellen Kreation von Erlebnissen für Kunden, Mitarbeiter und weitere Stakeholder: Wie sich Erlebnis-Kommunikation zielgruppengerecht einsetzen lässt, vermitteln Ihnen die Experten um Prof. Dr. Ulrich Wünsch, Gründungsrektor der SRH Hochschule der populären Künste (hdpk):

  • Prinzipien digitaler/analoger Vernetzung, die für Veranstaltungen und Erlebnisse typisch und zu beachten sind
  • Formen der Erlebnisgestaltung im Marketing- und Kommunikationsmix, von klassischen Marken-Kampagnen zur Besonderheit Messe und Konferenz
  • Wichtige Spezialthemen wie Compliance, Technik, Catering, Inszenierung, aber auch Ausbildung
  • Best Practice, mit aktuellen Fallstudien bekannter Marken und Unternehmen für aufschlussreiches Benchmarking

Als kreativer Ideengeber und nützliches Arbeitsinstrument führt Sie das Handbuch ereignisreich durch vielseitige Facetten und Funktionsweisen erfolgreicher Erlebnis-Kommunikation.

 

Herausgegeben von: Prof. Dr. Ulrich Wünsch

Mit Beiträgen von: Jörg Bernhardt, Sven Sören Beyer, Prof. Steve Brown, Sabine Clausecker, Dr. David Deißner, Prof. Ursula Drees, Susanne Eiswirt, Andreas Gebhardt, Prof. Donald Getz, Dr. Volker Klenk, Christine Kuhlmeyer, Anke Langhardt, Prof. Dr. Harald Lemke, Christiane Neudecker, Dr. Peter Neven, Carsten Nillies, Prof. Siegfried Paul, Prof. Robert Petterson, Uta Rebentrost, Mike Ribalta, Dr. Mandy Risch-Kerst, Thomas Sakschewski, Prof. Dr. Bernd Schabbing, Andreas Schäfer, Christian Schmachtenberg, Dietmar Schmitz, Jörg Sellerbeck, Rudolf Sommer, Uwe Stamnitz, Sven Theobald, Roland Walter, Prof. Dr. Matthias Welker, David Wiederhold, Detlef Wintzen, Prof. Dr. Ulrich Wünsch

 

Perspektiven, Projekte, Protokolle, Performances, Personen, Posen Beiträge zur Erkundung medienästhetischer Phänomene

Aus dem Klappentext:
Theoretiker und Praktikern, die sich mit dem Phänomen Populärkultur beschäftigen, denken über die Alltagskultur nach. Es geht (neben anderem) um Menschen, Kunst, Szenen, Symbole, Sachen, Lebensstil, Moden. Es geht um Interaktion und Inszenierung. Es geht um Unterhaltung und Stimmungen. Es geht um Erkenntnisse (wissenschaftlich, persönlich), um Betrachtungen, um Nachdenkenswertes, um Vergängliches. Es geht um uns und unsere Zeit.

Texte, die die Historie der Populärkultur aufarbeiten sind ebenso enthalten wie solche, die ganz aktuelle Veränderungen beleuchten. Sie beschäftigen sich mit Rezeption und Wirkung, unternehmen Erklärungen, wagen die Vorschau, stellen Zusammenhänge her und unternehmen Einzelphänomenbetrachtungen. Dabei sind Arbeiten willkommen, die sich aus subjektiver, persönlicher und individueller, dabei reflektierter Art und Sicht, mit dem Eigenen und Fremden der Populärkultur auseinandersetzen. Comics und Fotos sind ebenbürtige Betrachtungsweisen.

Die Beiträge von Experten aus Wissenschaft und Praxis beleuchten das Alltagsleben einer sich stetig ändernden Szene einer lebendigen Gesellschaft. Die Texte verschiedenster Autorinnen und Autoren stellen Fragen und versuchen Antworten aus multiperspektivischer, transdisziplinärer und interkultureller Sicht. Die Publikation soll Themen und Material des Populären weiter erschließen und die Veröffentlichung weiterer Ansichten und Einsichten aller, die veritabel an Populärkultur interessiert sind, ermöglichen. Weitere Bände sind geplant.


Prof. Dr. Ulrich Wünsch ist Rektor der SRH Hochschule der populären Künste (hdpk).

Das Buch können Sie online erwerben.

Die SRH Hochschule der populären Künste (hdpk) nimmt Unterhaltung ernst und legt mit dem zweiten Band der Reihe „Atmosphären des Populären“ erneut Texte vor, die spezifischen Fragen nach dem Populären und dessen Ästhetiken nachgehen.

Unterhaltung als lebensnotwendig Überflüssiges, als freie Zeit und Raum für Interessantes und Anregendes. Sie bildet den Rahmen, in dem sich die Autorinnen und Autoren des Bandes „Atmosphären des Populären II“ bewegen; den Kontext in dem die eingeladenen Experten aus Wissenschaft und Praxis ihre Beobachtungen spezifischer populärer Phänomene schildern.

Die Arten der vorgelegten Beobachtungen sind dabei vielfältig: Berichte, Expeditionen, Schilderungen, Nachempfindungen, Traktate, Aufsätze, Untersuchungen, Dokumentationen, Analysen, Nacherzählungen, Sachstandsmeldungen, Einkreisungen, Befragungen, Erhebungen.

Die Form der Antwort auf die Frage nach dem Populären und seinen Atmosphären ließ Prof. Ulrich Wünsch, Herausgeber und Rektor der hdpk, auch im zweiten Band frei: Der egozentrische Essay war ebenso willkommen wie die theoriesatte Abhandlung, die reflektierte Praxistranskribie ebenso wie die historische Sachstandsmeldung, die Präsentation einer Momentaufnahme ebenso wie die empirische Fixierung. Der Band ist in populärem Sinne bunt, ein Mix aus Stimmen diverser Generationen und Provenienzen.

Eine Neuerung für den bereits geplanten dritten Band soll nicht unerwähnt bleiben: Neben den Herausgebern des ersten und zweiten Bandes Prof. Dr. Ulrich Wünsch und Prof. Dr. Matthias Welker (Fachbereichsleiter Medienkommunikation & Management hdpk ) stößt in Zukunft auch Prof. Dr. Marcus S. Kleiner (Studiengangsleiter M.A. Erlebniskommunikation) in die Herausgeberschaft mit ein. Der dritte Band wird voraussichtlich Weihnachten 2017 erscheinen.

Projekttitel: Musik erleben – Konflikte kennen – Probleme lösen

Projektauftrag: Forschungsauftrag des Musicboard Berlin und der Senatskanzlei, Politische Grundsatz- und Planungsangelegenheiten, der Regierende Bürgermeister Berlin im Rahmen der Projektschiene 2013 "Pop im Kiez"

Projektleitung: Prof. Dr. Ulrich Wünsch

Projektpartner: Prof. Dr. Welker, Prof. Dr. Clemens Schwender, Harald Olkus, Dr. Dietmar Elflein

Projektbeschreibung: Das Musikgeschehen in Berlin ist geprägt von diversen Stakeholdern, Locations und Ereignissen. Nicht alle stimmen zu jeder Zeit darin überein, was nötig und was möglich ist.

Die Interessen sind verschieden: geht es etwa um Lautstärke und Ruhe, um Erlebnisdichte und Privatsphäre, um Quartiersbelebung und Anwohnerbedürfnisse, um Auftrittsmöglichkeiten und Stadt-Image, um diverse Publika und um Medien und Menschen.

Die Konflikte um Schließungen von Clubs, um die Verlagerung von Musik-Geschehen, um Straßenfeste, Paraden und anderem mehr zeichnen ein scheinbar klares, andererseits, schaut man näher hin, ein doch sehr diffuses Bild.

Eine zentrale Frage, die beantwortet werden will, um die Musik-Zukunft Berlins besser gestalten zu können, lautet: Wie kann man die bestehenden Konflikte besser erkennen? Wie kann man in den bestehenden und zu erwartenden Konflikten vermitteln?

Hierzu wurde eine erste Evaluation des Bestehenden, verbunden mit der Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten und einer Empfehlung von möglichen Programmschritten vorgelegt.

Output: Forschungsbericht

Zum Musicboard Berlin

28 Gespräche über Kommunikation, Kunst, Unterhaltung und andere ultimative Dinge

Aus dem Klappentext:


In 28 Gesprächen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, führt Andreas Schäfer den Leser durch die Welt der großen und kleinen Events. So macht er sich mit Guildo Horn auf die Suche nach dem glücklichen Menschen und besucht mit dem einzigen deutschen Sommelierweltmeister Markus Del Monego die Hohe Schule der Weinverköstigung. Die Köchin Susanne Vössing erklärt die Vorzüge von Gänseschmalz und Meersalz und Dr. Thomas Leif ebnet den Weg durch den Beraterdschungel. In einem gar nicht langweiligen Gespräch erklärt Hellmuth Karasek die Zukunft der verordneten Langeweile und Heike-Melba Fendel verrät die kleinen Geheimnisse der Verführung. Weitere Reisebegleiter durch den faszinierenden menschlichen Kosmos sind Herbert Fritsch, Bodo Primus, Denis Scheck, Manni Breuckmann und viele, viele andere.

Andreas Schäfer ist Theater- und Event-Regisseur, Journalist, Künstler.

Das Buch können Sie online erwerben.

Ein Beitrag zur Theorie und Praxis der Medienästhetik

Aus dem Klappentext:
Die Untersuchung fokussiert auf die Qualität ästhetischer Kommunikation als Voraussetzung für und Instrument der Aufmerksamkeitslenkung, die von jenen Begriffen bestimmt ist: der Empfindung„Sympathie“ als Vorbedingung von Interaktion; der Atmosphäre als ganzheitliche Form sinnlichen Erkennens; der Präsenz als Aufscheinen von Aufmerksamkeit; der Resonanz als einem möglichen Mechanismus von Vergesellschaftung unter der Bedingung einer Atmosphäre; den Attraktoren als Verdichtungen für das Aufmerken; dem Spiel als einer Utopie von Organisation wie als Vermeidung existentieller Langeweile.

Dabei geht es neben der begrifflichen Bestimmung um einen exemplarischen Blick auf die Praxis, um Mittel und Kategorien von Unterhaltungsdramaturgie für Events zu fassen. Zudem wird auf der Grundlage einer Bedarf-Bestimmung von Teilnehmenden der Praxis ein Modell vorgeschlagen, das den Nutzen der Event-Gäste beschreibt und das helfen mag, Kreation, Planung und Organisation von Events zu verfeinern. Behandelt wird das Verständnis von Ästhetik als grundlegender Aufmerksamkeitslenkung, wie den Bedingungen für dieselbe, gefasst in den Termini von Inszenierung und Interaktion. Dieser Ansatz soll es der Veranstaltungspraxis erlauben, das eigene Tun einordnend zu hinterfragen, um möglicherweise Impulse für ein verändertes Inszenierungsgeschehen zu erhalten.

Prof. Dr. Ulrich Wünsch ist Rektor der SRH Hochschule der populären Künste (hdpk).

Das Buch können Sie online erwerben.

Ein regionales Beispiel für die Wechselwirkungen zwischen verfehlter Programmpolitik und kulturspezifischer Aneignung in Zeiten der Globalisierung

Aus dem Klappentext:
Im Zuge der wirtschaftlichen Transformation in Zeiten der Globalisierung ist innerhalb der Medienlandschaft seit Jahren ein Wandel zu beobachten, mit dem Prozesse der Pluralisierung und Internationalisierung der Gesellschaften einhergehen. Zeitgenössische, populäre TV-Jugendmusiksender wie MTV und Channel V bieten vor allem der jungen Generationen ein griffiges Identitätsmuster. Im Kontext ihrer Globalisierungsstrategien scheinen die Musiksender weltweit Maßstäbe für die mediale Konstruktion von Identitäten zu setzen. Ob aber der vielschichtige, noch nicht abgeschlossene globale Prozess nur vergleichbare Standards schafft oder ob hier vielmehr kultureigene hybride Kulturen entstehen, wird anhand eines regionalen Beispiels veranschaulicht.

Unter Berücksichtigung historischer, ökonomischer, politischer und kultureller Entwicklungen sowie mit Hilfe soziologischer Grundlagen der Medienrezeption wird der regionale MTV-Sender in Indonesien auf seinen sozio-kulturellen Kontext hin untersucht. Deutlich wird in diesem Buch, dass weltumspannende wirtschaftliche Verflechtungen nicht zwangsläufig mit der Ausbreitung globaler Wertvorstellungen und ästhetischer Inhalte einhergehen. Vielmehr spielt das Bewusstwerden kultureller Unterschiede eine wesentliche Rolle. Im Rahmen des interkulturellen Diskurses wird herausgearbeitet, inwieweit kulturspezifische Aspekte auf die Rezeption globaler Angebote rückwirken und in Indonesien zu der marginalen Bedeutung des MTV-Senders führten.

Yvonne Michalik ist Doktor in Medienkultur an der Universität Hamburg. Sie hat diverse Publikationen zum Süd-Ost-Asiatischen Film herausgebracht.

Das Buch können Sie online erwerben.

Eine Arbeit der Studierenden des Studiengangs Medienmanagement, 1. Semester an der hdpk Hochschule der populären Künste in Berlin mit Kim Dotty Hachmann

In Buchstaben stecken mehr als nur Wörter. Das zeigen die Experimente der StudentInnen des Studiengangs Medienmanagement. Gemeinsam haben sie das Alphabet auf seine Formenvielfalt hin beobachtet und für jeden Buchstaben ornamentale Räume erschaffen. Verwendet wurde die Schriftart Verdana. Das Projekt entstand im Rahmen des 1. Semesters

Hier können Sie sich das Ergebnis der Arbeit anschauen.