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Forschung Popambulanz

Die POP-AMBULANZ an der SRH Hochschule der populären Künste (hdpk)

Medizinisch-psychologische Sprechstunde für Musiker*Innen aus Berlin

An der SRH Hochschule der populären Künste (hdpk) in Berlin startet ein deutschlandweit einmaliges Pilotprojekt.

Üben und Proben muss sein: stetig, immer wieder, auch mal exzessiv und anstrengend. Doch manchmal sind Schmerzen und Sorgen mit von der Partie. Drummer, Keyboarder, Gitarristen, Bassisten, Sänger haben ganz spezifische gesundheitliche Probleme. Auch in der Popmusik.

Mit der Pop-Ambulanz geht es aber nicht nur um die Musiker*Innenmedizin, sondern neben den speziellen körperlichen Problemen auch um seelische Problemlagen, sei Lampenfieber, Schreibhemmung, Auftrittsangst, Einfallslosigkeit, Sucht, Depression, Stress, ... – also um die ganz individuelle physisch-psychische Gemengelage der kreativen Köpfe, Herzen und Körper.

Ab Mai 2018 bis April 2019 werden regelmäßig Sprechstunden an der hdpk durchgeführt.

*** Coming soon *** Sprechstunden starten im Mai 2018.

Anmeldung bei Robert Lingnau

Geplant sind zwei öffentliche „Open Spaces“ zum Thema: im September 2018 und im Februar 2019.

Alle Interessierten – Musiker, Künstler und nicht Aufführende - sind herzlich dazu eingeladen. Gemeinsam wollen wir Erkenntnisse zum Thema erarbeiten, uns vernetzen und austauchen sowie Live-Musik hören.

Pop-Ambulanz - die Beratungsstelle für Popmusiker*innen in Berlin und anderswo

Ein Instrument oder das Singen zu beherrschen erfordert Übung, Konstanz, Geschick, Kraft u.v.m. Durchaus kann es dabei zu Beanspruchungen oder Überforderungen des Körpers, aber auch emotional-seelischer Natur kommen.

Diese können sich in Schmerzen, Haltungsschäden, Ängsten, Depressionen, Substanzgebrauch oder anderen Anzeichen von Belastungen äußern. Für den Bereich der klassischen Musik (also für Musiker, die sich mit klassischer Musik oder neuer Musik bis hin zum Jazz beschäftigen) sind diese Themen durchaus erkannt und in unterschiedlicher Form im Bereich der Medizin, der Psychologie und der Musikerausbildung angegangen worden.


Für die Popularmusik und die sie ausübenden Musiker liegen sehr wenige Erkenntnisse vor, gibt es keine spezifischen Anlaufstellen, die den anderen Duktus der Pop-Musik-Szene aufnehmen. Doch ist davon auszugehen, dass Popmusiker ebenso wie die Vorgenannten mit ganz spezifischen und womöglich auch von denen anderer Musiker abweichenden Problematiken der Kunst- und Berufsausübung zu kämpfen haben.

Hier möchte die Pop-Ambulanz, ein Projekt der SRH Hochschule der populären Künste (hdpk), eingreifen: Präventiv wie kurativ sollen Probleme in der Musiker-Ausbildung im popularmusikalischen Bereich erforscht und angegangen werden.

Denn Kreativität und Bühnenöffentlichkeit sind echte Herausforderungen: Man zeigt sich, exponiert sich - physisch wie psychisch. Besonders erfreulich für Künster und Publikum ist es, wenn ein Künstler dann ganz bei sich ist und seine Kreativität im Rampenlicht ausleben kann. Doch selbst bei Profis mit langjähriger Erfahrung können in diesem Setting Probleme auftreten.

Solche Probleme entstehen oft unter Druck in Auftrittssituationen und haben dann mit der Thematik des Versagens, Vergessens, Scheiterns oder Nicht-Genügens zu tun. Im kreativen Schaffensprozess steht man sich auch mal selbst im Weg: Prokratination und Motivation liegen manchmal nah beieinander. Darüber hinaus geht es in der Popambulanz um Herausforderungen, die die künstlerische Selbstdarstellung im täglichen Leben eines (angehenden) Berufs-Musikers bereithält - von der Selbstwahrnehmung bis hin zur medialen aufbereiteten, vermarkteten Künstlerpersönlichkeit.

Der Musiker und Künstler sieht sich im beruflich-künstlerischen Alltag, aber auch im Rahmen seiner Ausbildung, diesen ganz persönlichen Herausforderungen ausgesetzt und muss lernen, diesen immer wieder neu zu begegnen. Somit spielt der Umgang mit Stress und die individuelle psychologische Bewältigungsform eine herausragende Rolle, die auch mit physiologischen Aspekten einhergeht: Körperhaltungen, die zu Verspannungen führen und so die Leistungsfähigkeit eingrenzen und infolge dessen das Wohlempfinden und die Lebensqualität beeinträchtigen können.


Darüber hinaus widmet sich die Pop-Ambulanz auf der Forschungsebene der Erkundung von Nimbus und Problemlagen, umso praktische Hinweise und Hilfestellungen für den Umgang mit bestimmten Phänomen zu erarbeiten, etwa dem Umgang mit Depression, Sucht oder Substanz-Abusus.

Neben der praktischen Beratung steht die Evaluation diverser Phänomene im Fokus der Projekt-Tätigkeit. Erst aufgrund dieses Zusammenspiels lässt sich ein erfolgreicher Ansatz abbilden.

Mit Unterstützung der Expertise von Dr. Volker Hömberg, SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen und von Dr. Daniel Böger, SRH Zentralklinik Suhl.

Mit Unterstützung der Expertise von Dr. Volker Hömberg, SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen und von Dr. Daniel Böger, SRH Zentralklinik Suhl.