
Wolf Kampmann
Lehrbeauftragter für Jazzgeschichte und Journalismus
Geboren 1962 in Zwickau, aufgewachsen in Dresden und Berlin.
Studium der Bibliothekswissenschaft in Berlin.
Vor 1989 Aufbau des Systematischen Katalogs Musik und Bildende Kunst an der Akademie der Künste (Ost) Berlin.
Seit 1990 freiberuflich als Journalist mit Schwerpunkt Musik.
1990-1992 Chefredakteur des Rockmagazins NMIMessitsch.
Mitarbeit bei Tageszeitungen (u. a. Tagesspiegel, SZ, FAZ, Frankfurter Rundschau, Jüdische Allgemeine).
Rundfunk (u. a. RBB, HR, WDR, Deutschlandradio Kultur, Jazzradio Berlin);
Zeitschriften (u.a. Tip, Musikexpress, Jazzethik, Jazzthing, Visions, Eclipsed, Neue Bildende Kunst, German Times).
Mitglied des Jazzbeirats am Berliner Senat und der Jury des German Jazz Meetings
Autor und Herausgeber von Rowohlt Rock Lexikon, Reclam Jazz Lexikon und Can Box Book.
Im Rahmen seiner journalistischen Tätigkeit führte Wolf Kampmann Interviews mit Popmusikern (Neil Young, Paul McCartney, Ozzy Osbourne, Iggy Pop, Nick Cave, Brian Eno, Willie Nelson, Oasis, Franz Ferdinand, Deep Purple, Hildegard Knef...), Jazzmusikern (Sonny Rollins, Ornette Coleman, John Zorn, Keith Jarrett, Chick Corea, John McLaughlin, Herbie Hancock, Pat Metheny, Jan Garbarek...) und Vertretern der zeitgenössischen Klassik (Steve Reich, Philip Glass, Kronos Quartet...).
Produzent diverser CD-Compilations
2006-2008 Mitarbeit an der Brockhaus Enzyklopädie.
Seit 2009 Lehrbeauftragter für Jazzgeschichte am Jazzinstitut Berlin.
Seit 2010 Lehrbeauftragter für Popgeschichte und Journalismus an der hdpk.
Arbeits- und Forschungsschwerpunkt:
Der Einfluss sozialer, ökonomischer und politischer Entwicklungen auf die Herausbildung und Relevanz von Szenen und stilistischen Idiomen; Interkulturelle und multistilistische Überlappungen von Genres und merkantilen Kategorien der Musik.